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29.11.2012

Mein erstes Gardasee-Training

Am Freitag, den 26. Oktober war es endlich so weit. Ich fuhr für eine Woche zum Training an den Gardasee. Nach 5 Stunden Fahrt von Starnberg mit dem Schlauchboot hinten dran sind wir endlich beim Hotel Centrale in Torbole angekommen. Im Hotel waren viele andere Opti-Kinder und einige kannte ich schon von der Schule her. Zusammen mit zwei Kindern aus meiner Gruppe wohnte ich in einem Zimmer. Abends haben wir vor dem Hotel oft „Räuber und Gendarm“ gespielt.

Am ersten Tag, als wir die Boote aufbauten, war ganz schlechtes Wetter und wir mussten ewig auf die Genehmigung für unser Schlauchboot warten. Zum Glück bekam ich von meinem Trainer einen Trockenanzug und auch einen schönen Opti. Am ersten Tag war leider wenig Wind und wenig Welle. Am zweiten Tag und am dritten Tag war dafür besseres Wetter. Wir waren mit der Gruppe den ganzen Tag draußen. Da machten wir einige Trainingswettfahrten und viel Bootsbeherrschung. Die anderen aus meiner Gruppe waren alle schon mal am Gardasee gewesen. Mittags gab es immer Nudeln in einem Hotel bei unserem Hafen. Manchmal war dann schon richtig viel Wind. Ich war verblüfft wie viel Wind das war. Bei dem schlechten Wetter war mir leider zu kalt und ich durfte aufs Schlauchboot. Am letzten Tag gab es dann noch eine Siegerehrung. Ich bekam einen roten Dreizack, ein Badethermometer und eine Trillerpfeife. Am Ende der Woche hatte ich Einzeltraining, weil die anderen aus meiner Gruppe schon abgereist waren. Das war sehr gut für mich, denn dadurch lernte ich sehr viel mehr. In der Zeit ohne Wind übten wir auch die Trockenkenterung. Am Sonntag nahm mich meinem Trainer dann wieder mit zurück nach Starnberg. Da hatte ich Zeit Knoten zu üben.

Mit dem Segeln hatte ich erst im August am Starnberger See angefangen. In der Woche am Gardasee habe ich richtig viel gelernt. Bald will ich mal ein guter Regattasegler werden.

Max Striegel, 9 Jahre, GER 12642, Starnberger Regatta-Club

22.11.2012

Protokoll Regionalversammlung DODV Bayern am 15.11.2012

Norbert Ammann als DODV-Regionalobmann und bisheriges Opti-Bayern-Team bestätigt

Am Donnerstag, 15.11.2012, fand die Regionalversammlung des DODV im Haus des Sports in München statt.

Nach der Begrüßung durch das Regionalteam berichtete Dr. Norbert Ammann über die Erfolge der bayerischen Opti-Kinder in 2012 und stellte anschließend die Planung für das kommende Jahr vor. Timo Haß (Jugendobmann Deutscher Segler-Verband) und Robert Remus (Landestrainer des BSV) erläuterten die Förderung junger Segeltalente durch den BSV/DSV. Alles weitere entnehmt ihr bitte dem Protokoll.

Herzlichen Dank an das ganze Opti-Bayern Regionalteam, besonders an das ausscheidende Teammitglied Evelyn Hamann.

Anlagen:

Teilnehmerliste Regionalversammlung am 15.11.2012

Protokoll Regionalversammlung am 15.11.2012

08.11.2012

Herbsttraining am Gardasee 2012

Zum Saisonausklang trafen sich viele der bayerischen Opi-Segler am Gardasee. In unterschiedlichen Gruppen trainierten die Kinder beim Bayerischen Yachtclub, Chiemsee Yachtclub, MYC-Sailing-Academy, Seeshaupter Yachtclub und bei Georg Blaschkiewitz. Auch der Bayerische Segelverband hatte für die Kadersegler ein fünftägiges Gardaseetraining organisiert. Unter Leitung von Lutz Kirchner wurde insbesondere geschult, wie man bei Regatten den optimalen Start hinbekommt. Die jungen Segler profitierten dabei sehr von den Erfahrungen des diesjährigen WM-Trainers.

Die größte Hürde hatten vor Trainingsbeginn allerdings die Eltern zu meistern, nämlich den verschneiten Brennerpass zu überqueren. Nachdem dies von allen bravourös gemeistert wurde, durften die Kinder bei arktischen Temperaturen ihre Boote herrichten. Eingemümmelt in mehrere wärmende Fleeceschichten und einen Trockenanzug ging es bei stürmischem Wind aufs Wasser. Innerhalb kürzester Zeit kam es zu solchen Temperaturschwankungen, dass die Segler ihre Pasta in der Mittagspause im T-Shirt einnehmen konnten. Trotz des durchwachsenen Wetters (von Sturm über Flaute waren alle Windstärken vertreten und die Wetterkapriolen reichten von Starkregen bis hin zu strahlendem Sonnenschein) fanden die bayerischen Segler hervorragende Trainingsbedingungen vor und konnten sich technisch individuell verbessern. Motivierend waren auch die zum Teil internationalen "Races", zu denen sich die Trainer mit ihren Kindern auf dem Wasser verabredet hatten und die trainingsgruppenübergreifend ausgetragen wurden. Da kamen für bayerische Verhältnisse ziemlich große Regattafelder zustande.

Auf alle Fälle haben die Trainer unseren Kindern das nötige Rüstzeug mitgegeben, um für die zahlreichen Herausforderungen der nächsten Saison mit dem Höhepunkt einer "fast Heim-WM" am Gardasee gut vorbereitet zu sein. An dieser Stelle allen Trainern ein herzliches Dankeschön für ihr großartiges Engagement!

Ina Kössel

05.11.2012

Nordamerikanische Meisterschaft in Valle de Bravo ist beendet

Mit vielen sportlichen und kulturellen Erfahrungen ist das deutsche Team der Optimistensegler wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Am 27. Oktober 2012 haben die vier Segler die NAM beendet (erste Wettfahrt war am 22.10.2012) und sind mit folgenden Gesamtplatzierungen heimgekehrt: Tom Luis Schönfeldt (51. Platz), Lukas Hesse (63.), Ole Blumenthal (71.) und Ansgar von Velsen-Zerweck (100.). Mitte der Woche hatten sie im Teamwettbewerb hervorragend unter den fünf besten Mannschaften abgeschnitten. Herzlichen Glückwunsch, vor allem an Lukas Hesse aus Seebruck!

Täglich konnten in Valle de Bravo drei Wettfahrten durchgeführt werden, da pünktlich zu Beginn des Nachmittags mit stabilen Windverhältnissen gerechnet werden konnte. Damit wurden die jungen Segler konditionell sehr gefordert, was am Ende auch den ein oder anderen Platz auf der Rangliste gekostet haben mag.

Für die 148 teilnehmenden Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren war jedoch bei allem seglerischen Ehrgeiz die weite Reise in ein faszinierendes Land und die Begegnung mit Kindern aus aller Welt ein prägendes Ereignis, an das sie sich ein Leben lang gerne erinnern werden. Die mexikanischen Organisatoren haben den Wettbewerb, der zum dritten Mal hier stattfand, professionell, aber auch sehr liebevoll in allen Details vorbereitet.

Gesamtsiegerin der Nordamerika-Meisterschaft wurde Odile van Aanholt aus den Niederländischen Antillen vor  Samuel Jiun Jie Neo aus Singapur, dem Land der amtierenden Weltmeister, und Sean Brennan aus den USA.

Für den Finaltag hatten sich auf Initiative der deutschen Botschaft in Mexiko-Stadt knapp 70 Schüler und Eltern der Deutschen Schule auf den Weg nach Valle de Bravo gemacht, um die deutsche Equipe nochmals nach Kräften anzufeuern. An drei Booten sowie an einer Privatyacht flatterten grosse deutsche Fahnen. Für viele der Schülerinnen und Schüler war diese Begegnung mit dem Segelsport und noch dazu fast gleichaltrigen Steuermännern ein bleibender Eindruck - und eventuell sogar ein Ansporn für den eigenen Ehrgeiz und ein neu entdecktes Interesse am Segeln.

"Es war eine wunderschöne Reise mit so vielen tollen Eindrücken für die Jungs und auch uns. Das Ergebnis vom Teamrace ist wirklich toll, die Einzelergebnisse hätten besser sein können. Ich habe mit vielen Trainern gesprochen und alle sind der Meinung, nicht die Ergebnisse sind wichtig, sondern der Geist der NAM. Das bedeutet: Viele gute Begegnungen, fremde Sprachen und ein friedliches Zusammensein von jungen Sportlern, die gerne segeln. .. Fremde Länder so bereisen zu dürfen ist wunderschön. Wir haben die deutsche Fahne ganz hoch gehalten und damit auch Anerkennung und Zustimmung bekommen. Unsere Bilder und Berichte haben viele junge Segler erreicht, bei ihnen Wünsche und vielleicht auch sportliche Ziele geweckt, auch bei einer internationalen Meisterschaft an den Start gehen zu dürfen. Und das ist gut." 

Vielen Dank an Günther, der uns - neben dem Coachen der Jungs - tolle Berichte und Bilder geschickt hat. Und an die Trainerin Geeske Genrich. 

Glückwunsch an Lukas aus Seebruck und die anderen drei deutschen Segler, diese Regatta wird für euch sicher unvergesslich bleiben! 

22.10.2012

NAM (Teil 3): Test für Practice Race und Eröffnungsfeier

Heute war richtig was los.
Der Tag startet mit Ausschlafen und gemütlichem Frühstück im Hotelsofa.
Es gab frisches Obst und Müsli, das wir bei einer Schwedin hier in Valle gekauft haben.
Geeske hat mit den Jungs noch einmal Einzelgespräche geführt und die letzten Tips fürs Practice Race angebracht. Um 14.00 war Start. In 2 Gruppen wurden mal die ersten Testmarken abgesetzt. Im Ziel waren alle im ersten Drittel, hört sich gut an, aber einige drehten nach der Luvtonne schon ab. Es bleibt spannend. Um 17.00 begann die Eröffnungsfeier mit vielen Grußworten auf Spanisch und kurzer englischer Übersetzung. Die Freude und Ausgelassenheit der Optimisten sehr Ihr ja auf den Bilder. Ab Montag Ortszeit 13.00 bitte die Daumen drücken, dann sehen wir was die ersten Races bringen.

Holla Günther

Weitere Infos und Bilder auf der Homepage https://sites.google.com/site/optinam2012/home  

17.10.2012

Hola aus Mexiko! Neues von der NAM (Teil 2) - Eingewöhnungsphase -

Am Dienstag gab es die Boote und eine kurze Segeleinheit. Wir sind noch alleine mit den Mexikanern am See. Abends waren wir lecker essen, ist gar nicht so einfach, etwas zu finden, das alle Kinder auch essen wollen.
Heute morgen, Mittwoch, haben wir uns mit 3 Mexikanerinen vom Club verabredet, sind um 8.15 mit einem Mobo über den See und in einem Wald wunderschön zum Laufen gegangen. Leider hat sich Toto am Sprunggelenk verletzt und muss jetzt pausieren.
Heute morgen hatten wir Besuch von einem alten Hamburger Seebär. Detlef Dittler ist seit 20 Jahren hier in Valle und war früher Handelsvertreter bei Hapag Lloyd. Er hat dem Team tolle Tips zum See und Wind gegeben.
Der Wind kommt immer pünktlich um 12.15 Uhr, geht dann schnell auf 3-4 bft und bleibt bis 17.30 mit wenig Dreher, sehr konstant. Die Temperatur beträgt nachts ca. 16 Grad, morgensist es angenehm, man braucht keine Jacken. Mittags vor dem Wind ist es ca. 28 - 30 Grad warm, mit dem Wind dann traumhaft.
Jetzt kommen die einzelnen Nationen an. Neuseeland, Singapor, Karibik, Chile, coole Jungs und Mädels. Unsere Optimisten trainieren heute zusammen mit Neuseeland und der Karibik. Die Clubmitglieder in Valle sind sehr nett, fragen immer, ob alles ok ist und bieten alle erdenkliche Hilfe an. Donnerstag wollen wir noch Segeln, am Freitag werden wir vielleicht einen Ausflug machen.

Hola  Günther

16.10.2012

Nordamerikanische Meisterschaft in Valle de Bravo/Mexiko hat begonnen, Lukas Hesse (Seebrucker Regattaverein) ist dabei

Am 14. Oktober sind folgende Optimistensegler nach Mexiko geflogen: Ole Blumenthal (Mecklenburg-Vorpommern), Lukas Hesse (Bayern), Ansgar v. Velsen-Zerweck (Schleswig-Holstein), Tom Luis Schönfeldt (Hamburg) , Coach Geeske Genrich und Teamleader Günther Pecher (Vater von Lukas). Sie sind in Valle de Bravo, dem Austragungsort der nordamerikanischen Meisterschaft (NAM).

Am 15. Und 16. Oktober stehen Einleben, Bootsübernahme und Training auf dem Programm. Practice Race und Eröffnung der NAM: 21. Oktober. Erste Wettfahrttage sind am 22./23. Oktober. Am 24. 10. ist Team Race, für die Teilnahme wollen die NAMs kämpfen. Weitere Rennen: 26./27. Oktober. Final Races: 27.10.

Nun haben wir den ersten Bericht von Günther Pecher aus Valle de Bravo erhalten, vielen Dank! Wir wünschen Euch eine schöne und erfolgreiche Zeit in Mexiko und drücken fest die Daumen!

"Nach 24 Stunden Reise sind wir nachts um 0.30 in Valle angekommen.
Hotel ist klein und fein. Zum Frühstück sitzen wir auf dem Balkon im 1. Stock direkt am Stadtplatz. Das Wetter ist genial, 25 Grad und Wind. Heute war erstmal Ort erkunden und jetzt sitzen wir im Club, die Jungs baden im Pool und Geeske und ich schreiben Mails......Heute abend gibt's schon die Winner Optis und morgen früh das Rib. Wir sind bis jetzt die ersten Gäste, Training ist Morgen zusammen mit den Mexikanern. Alle sind super freundlich und hilfsbereit."

11.10.2012

Silberne Möwe vom 29.09.2012 bis 30.09.2012 in Herrsching/Ammersee

Entgegen der Tradition fand die Jugendregatta „Silberne Möwe“ diesmal nicht am ersten, sondern am zweiten Wiesn-Wochenende statt. Sonst hat sich aber nicht viel geändert: wie schon in den letzten Jahren fand wieder eine rekordverdächtige Anzahl junger Seglerinnen und Segler in den Herrschinger Segelclub um an der Regatta teilzunehmen. In der Gruppe A waren 68 und in der Gruppe B 79 Meldungen zu verzeichnen.

Am Samstagvormittag ließ Wettfahrtleiter Michael Marcour im Anschluss an die Steuermannsbesprechung um 11:00 Uhr zunächst die Flagge für Startverschiebung hissen, da noch überhaupt kein Wind in Sicht war. Die Segler und deren Betreuer nutzen die Zeit, um die Küche zu stürmen und die freiwilligen Helferinnen hatten alle Hände voll zu tun, damit alle satt wurden.

Nach einer Erkundungsfahrt aus der Herrschinger Bucht hinaus gab die Wettfahrtleitung dann am frühen Nachmittag das Signal zum Auslaufen, da sich auf dem See ein leichter Nordwind durchgesetzt hatte. In der Gruppe A gab es zunächst zwei allgemeine Rückrufe nach Frühstarts. Aber mithilfe der „Black Flag“ konnte das Feld dann beim nächsten Versuch nach einem regulären Start auf die Bahn geschickt werden. Der Start bei Gruppe B klappte auf Anhieb und so konnte um 16:00 Uhr die erste Wettfahrt beendet werden. In der gleich anschließend gestarteten zweiten Wettfahrt wurde der Wind dann immer schwächer. Bei Gruppe A konnte nach einer Bahnabkürzung noch gezeitet werden, so dass hier schon zwei Läufe komplett waren. Bei Gruppe B, die auf der anderen Seite der Regattabahn segelte, schlief der Wind ein, bevor der erste Segler die Ziellinie erreichen konnte und die Wettfahrt wurde abgebrochen.

Die schwierigen Windbedingungen, die niedrigen Temperaturen und der viele Regen hatten ganz schön an den Kräften der jungen Segler gezehrt und so waren alle sehr froh, dass sie im HSC mit einem heißen Kakao empfangen wurden und es bald ein leckeres Abendessen zur Stärkung gab.

Die Auslaufbereitschaft für Sonntag wurde auf 10:00 Uhr festgelegt und die Wettfahrtleitung ließ pünktlich auslaufen, da ein schöner Ostwind mit 3 Beaufort wehte. So konnte um 10:45 Uhr die dritte Wettfahrt für die Gruppe A und die zweite Wettfahrt für die Gruppe B gestartet werden. Bei besten Segelbedingungen und besserem Wetter als am Samstag wurden die restlichen Wettfahrten zügig absolviert.

Bei der Siegerehrung wurde die Gruppe A als erste aufgerufen, da sie ja schon früher an Land waren und schon länger gewartet hatten. Gesamtsieger wurde bei Gruppe A Valentin Müller vom Deutschen Touring Yachtclub. Zweiter wurde Nils Sternbeck vom Yachtclub Seeshaupt und Dritter Konstantin Steidle vom Bodenseeyachtclub Überlingen.

Bei Gruppe B siegte Felix Neszvecsko vom Münchner Yachtclub vor Kristian Lenkmann vom Bayerischen Yachtclub und Laurens Burth vom Deutschen Touring Yachtclub.

Alle Ergebnisse hier

18.09.2012

82 Teilnehmer beim Opti-Cup am Simssee am 15./16. September 2012

Vier Wettfahrten in jeder Gruppe gesegelt

(ni) 45 Optimisten in der Gruppe A und 37 Optis in der Gruppe B kamen zum Opticup der Sparkasse Rosenheim – Bad Aibling zum Segler- und Ruderclub an den Simssee. Die Regatta zählt zu den Schwerpunktregatten in Deutschland und so kamen kleine Segler sogar aus Heidelberg, Aalen/Württ. und den nordbayerischen Seen angereist. Die meisten Teilnehmer stellte der Bayerische Yacht Club Starnberg mit acht Booten, sowie der SC Breitbrunn-Chiemsee und der Yachtclub Bad Wiessee/Tegernsee mit je sieben Booten.

Die Wettfahrtleitung Dr. Hanns Lohner/Andreas Wilhelm/Gerhard Wachter und die Bojenleger hatten es nicht leicht. Es blies zwar an beiden Tagen Wind, der drehte aber vor allem am ersten Regattatag ständig, so dass öfters die Kurse neu gelegt und die Wendemarken neu platziert werden mussten. Es konnten aber alle vier vorgesehen Wettfahrten gesegelt werden, je zwei am ersten und zweiten Tag. Den Seglern zwischen sieben und dreizehn Jahren machten die Pausen zwischen den Wettfahrten nicht viel aus. Sie bildeten mit ihren Booten auf dem Simssee „Päckchen“ und unterhielten sich angeregt, bis es wieder weiterging. Nach mehreren Fehlstarts sorgte die „Schwarze Flagge“, hier wird derjenige disqualifiziert, der zu früh über die Startlinie segelt, für Disziplin. Von den vier Wettfahrten konnte jeder Segler sein schlechtestes Ergebnis streichen.

Sicher siegte in der Gruppe A Nils Sternbeck vom YC Seeshaupt-Starnberger See mit zwei ersten und einem zweiten Platz. Nico Jansen vom Chiemsee Yachtclub zeigte ebenfalls mit einem Sieg, einem zweiten und einem vierten Platz eine starke Leistung und wurde Gesamtzweiter vor Julius Neszvecsko vom Münchner YC. Hart umkämpft war der Sieg in der Gruppe B. Felix Neszvecsko vom Münchner YC und Luis Paulik vom YC am Tegernsee hatten nach dem Streichergebnis je zwei Siege und einen zweiten Platz auf dem Konto. Das bessere Ergebnis in der letzten Wettfahrt entschied schließlich für Felix Neszvecsko. Dritte wurde Kathrin Steiner vom YC am Tegernsee. Bester aus dem Chiemgau war Armin Betz vom Seebrucker RV auf Rang zwölf. Moritz Huber vom SR Simsee wurde 26., seine Clubkameradin Madita Köppl, die erst mit dem Segeln angefangen hat, wurde 34.

Große Spannung und Freude beim Gewinner, Finn Kenter, gab es, als Sportwart Andreas Wilhelm und Jugendwart Gregor Egner bei der Siegerehrung ein von der Segelmacherei Landenberger gestiftetes Optisegel verlosten.

Die Ergebnisse:

Opti A (45 Teilnehmer)  1. Nils Sternbeck, YCSS,. 2. Nico Jansen, CYC. 3. Julius Neszvecsko, MYC. 4. Theresa Löffler, YCaT. 5. Finn Kenter, YCSS. 6. Niklas Vieth, USCM. 7. Lukas Hesse, SRV. 8. Felix Kaiser, MYC. 9. Constantin Gersing, DTYC. 10. Niklas Kössel, SCBC. 11. Florian Hafner, SGS. 12. Niklas Lehman, SCBC.

Opti B (37 Teilnehmer) 1. Felix Neszvecsko, MYC. 2. Luis Paulik, YCaT. 3. Kathrin Steiner, YCaT. 4. Sophia Wiefarn, YCBW. 5. Lea Voigt, HSC. 6. Tim Raible, TTYC. 7. Kristian Lenkmann, BYC. 8. Iwan Pasynkov, MYC. 9. Rosa von Weidenbach, HSC. 10. Benjamin Wittmann, YCBW.

Alle Ergebnisse findet ihr hier.

Bericht und Bilder von Gerhard Niessen

11.09.2012

Bayerische Jugendwoche vom 26. bis 30.08.2012 am Starnberger See

Am Sonntag, 26.08.2012, wurde am Clubhaus des BYC die 38. Bayerische Jugendwoche von BSV-Präsident Joerg von Hoermann, Dr. Jean-Laurent Risterucci und Ilja Wolf (BYC) im Beisein von mehreren Ehrengästen eröffnet. Im Anschluss an den offiziellen Teil konnten sich alle Gäste und Teilnehmer mit ihrer Unterschrift auf einem von den Mitgliedern des BYC-Vorstands gestifteten UNICEF-Spinnaker mit ihren Unterschriften verewigen.

Insgesamt machten 170 jugendliche Segler in vier Bootsklassen mit (Opti A, Laser, 420er und 29er). Die 49 Optisegler starteten vom Münchner Yachtclub aus.

Auch dieses Jahr hatten alle Segler herrliches Sommerwetter, der Wind hat sich aber leider erneut zurückgehalten. Obwohl die Meisterschaft auf vier Wettfahrttage ausgeweitet wurde, konnten in der Optiklasse nur 4 Wettfahrten bei 2 – 4 Beaufort absolviert werden. Dies bedeutete auch, dass es in dieser Bootsklasse keinen Streicher gab. Alle Optisegler hatten deshalb viel Zeit, sich beim gut organisierten Flautenprogramm im MYC auszutoben,  sei dies bei SUP Rennen, dem "Eisberg" im Wasser oder bei Waveboard-Rennen.

Sieger in der Optiklasse wurde Tom Lembcke ("Toms Cap") aus Baden-Württemberg (YLB), Theresa Heilingbrunner (YCSS) erzielte mit ihrem zweiten Platz das beste bayerische Ergebnis vor Felix Kaiser (MYC).

Weitere Ergebnisse in den TOP 10:

4. Nils Sternbeck (YCSS), 5. Julius Neszvecsko (MYC), 6. Moritz von Weidenbach (HSC), 7. Ben Ammann (YCSS), 8. Valentin Müller (DTYC), 9. Niklas Kössel (SCBC), 10. Theresa Löffler (YCaT).

Alle Ergebnisse findet ihr hier.

16.09.2012

Umsteigetraining am Brombachsee

Hier erreichte uns ein Bericht zum Umsteigetraining am Brombachsee von einer Teilnehmerin aus Baden-Württemberg, den wir gerne veröffentlichen. Vielen Dank hierfür!

Über weitere Berichte zum Opti-Segeln freuen wir uns immer sehr!

Juhuuuu – Endlich geht’s zum „Pantaenius Big Kick“ Umsteigertraining an den Brombachsee!!!

Nachdem ich meine Punkte für den Umstieg in die Gruppe A zusammen hatte, bewarb ich mich für das diesjährige Umsteigertraining. Als André Haufe die positive Zusage für alle sieben Bewerber aus Baden-Württemberg per e-mail uns mitteilte, habe ich mich riesig gefreut.

Am Samstag vor Trainingsbeginn haben wir dann meine Windwitch in den Wohnwagen verfrachtet und dann ging’s bei hochsommerlichen Temperaturen ins Fränkische. Am Brombachsee beim Yachtclub Frankonia wurden wir vom 1. Vorsitzenden René Merz herzlich empfangen und wir durften meinen Opti in der Halle aufgebaut unterbringen.

Dann ging’s für uns weiter an den Campingplatz nach Langlau. Wir verbrachten dort drei wunderschöne Tage mit Radeln und Baden, bis mich meine Familie am Dienstagabend nach Ramsberg zum Club Frankonia brachte. Dort traf ich die anderen Teilnehmer aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen. Wir Mädchen bezogen ein 6-Stockbettzimmer. Nach dem Abendessen quatschten wir noch eine Weile miteinander. Es war sehr spät als ich ins Bett ging und ich war sehr gespannt auf den morgigen Tag.

Um 7.15 Uhr in der Früh wurden wir von Alex Pich, unserem Smutje diese Woche, mit lauter Musik geweckt. René erwartete uns bereits zum Frühsport, weil Julian und Philipp noch nicht da waren. Begonnen haben wir mit Frühschwimmen im Brombachsee, aufgelockert wurde das Ganze mit einem Kennenlernspiel. Nach dem Frühstück haben wir Julian und Philipp Autenrieth kennengelernt, dann haben wir uns ihnen noch vorgestellt. Anschließend gab es eine Vorbesprechung, was wir heute Vormittag auf dem Wasser trainieren. Die erste Übung bestand aus einem Up and Down, bei dem unsere Trainer sich ein erstes Bild von unserer Leistungen machen konnten. In der zweiten Hälfte des Tages und bei auffrischendem Wind bis Windstärke 4 aus Nordwest gingen wir in verschiedenen Gruppen aufs Wasser. Dort übten wir verschiedene Manöver wie z. B. von Halbwind auf Kreuz, dann auf Pfiff eine Wende und zwei Pfiffe einen Kringel drehen.

Nach dem Abendessen setzten Julian und Philipp noch eine Theorieeinheit an. Ich fand es sehr spannend. Sie erklärten uns z.B. wie ein Segel richtig angebändselt wird. Nach diesem herrlichen Trainingstag bin ich so richtig erledigt ins Bett geplumpst! 

Am Donnerstag hat Alex uns wieder um 7.15 Uhr geweckt. Es ist Joggen mit Philipp angesagt. Bis auf einen fehlten alle Jungs! Zur Strafe mussten sie 50 Liegestützen machen, während wir Mädels unseren Sport schon hinter uns gebracht hatten! Heute Morgen weht kein Lüftchen, so dass wir uns erst mal der Theorie widmen. Themen wie: Meßmarken, das richtige Einstellen der Affenschaukel, die Zonen beim Vorwind und Streckbug und Holebug lassen uns tiefer in die Materie des Segelns einblicken. Das Mittagessen fällt heute so richtig fränkisch aus: Nürnberger Rostbratwurst mit Sauerkraut. Ein wenig Wind kommt doch noch auf, so dass wir am Nachmittag fleißig die Rollwende üben. Unsere Trainer drehten Videos und am Abend wurden die Rollwenden von jedem Einzelnen besprochen.

Beim heutigen Frühsport, am Freitag, fehlt keiner! Ich schließe daraus, dass Liegestützen anstrengender sein müssen als Joggen! Der Tag heute ist bewölkt, jedoch weht ein schöner Wind aus Nordwest mit Windstärke 3. Die Temperaturen bei etwa 25° C sind sehr angenehm, so dass wir nach einer kurzen Besprechung auch gleich raus aufs Wasser sind. Unsere Aufgabe: Vorwind und Kreuz und hierbei wird an unserer Haltung und Segelstellung gefeilt. Nach einem leckeren Mittagessen, Spaghetti Bolognese, ging’s in zwei Gruppen aufs Wasser. Wir übten noch mal das Gleiche wie morgens und Julian und Philipp drehten wieder Videos von uns. Abends wurden dann die Filme ausgewertet. In der Theorie besprachen wir den Trimm des Baumniederholers und das Verhalten nach dem Kentern. Einstieg, Wasser schöpfen, Lossegeln und das in schnellster Zeit – ich hoffe ja immer, dass ich bei einer Regatta nie kentere und dies somit nicht brauche!

Heute bricht auch schon unser letzter Trainingstag an! Wir stehen zwar früh auf, jedoch hat sich Philipp bereits schon gestern Abend von uns verabschiedet und Julian konnte aufgrund einer Verletzung kein Frühsport mit uns machen – hab ich da vielleicht ein Juhuu in den eigenen Reihen vernommen? Wir durften uns also gleich übers Frühstücksbufett hermachen. Dann hat Julian mit uns noch eine kleine Vorbesprechung gemacht, bevor wir raus aufs Wasser sind. Heute haben wir Starts in verschiedenen Varianten geübt. Das Wetter macht super mit, die Sonne scheint, es ist leicht bewölkt, Windstärke 3 bis 4 bei 28°C! Um 13.00 Uhr gongt es noch ein letztes Mal zu Mittag und Alex hat uns wieder ein tolles Essen in seiner Kombüse gezaubert: Speckknödel mit Flädle in der Brühe und als Nachtisch lecker Tiramisu. Trotz vollem Bauch geht’s noch ein letztes Mal raus aufs Wasser. Um 16.00 Uhr verpacken wir dann unsere Boote. Es gibt noch eine kleine Nachbesprechung von Julian und wir Segler verstreuen uns wieder in „alle Winde“.

Es war eine supertolle Trainingswoche mit zwei tollen Trainern und vielen Inputs – vielen Dank Julian und Philipp Autenrieth! Wir drücken den beiden ganz fest die Daumen für die anstehende 470er IDM auf der Reichenau.

Ebenfalls möchten wir uns beim Yachtclub Frankonia für die Bereitstellung der Übernachtung und des Trainingsgeländes bedanken.

Und zu guter Letzt, Alex Pich, der uns jeden Tag so lecker Essen zubereitet hat! 

Eure Lara Lendler, Segelclub Laupheim, GER 12007

 

12.09.2012

Internationale Schweizerische und Österreichische Jugendmeisterschaft 2012

Diese beide Meisterschaften fanden ebenfalls in den Sommerferien statt, und auch hier haben einige bayerische Optisegler teilgenommen.

Vom 8. bis 12. August sind am Sihlsee in der Schweiz 184 Optisegler in 10 Wettfahrten angetreten. Valentin Müller (DTYC) erreichte als bester bayerischer Segler den 33. Platz, Catherine Bartelheimer kam auf Platz 44 und war auch unter den TOP 50. Herzlichen Glückwunsch! Alle Ergebnisse.

Eine Woche später fanden die österreichischen Meisterschaften am Achensee statt. Hier haben sehr viele bayerische Optisegler daran teilgenommen, viele haben in den Tagen zuvor schon am Achensee trainiert. Das Wetter war sehr schön, nur der Wind spielte - wie schon so oft dieses Jahr - nicht ganz so mit, wie wir es vom Achensee gewohnt sind. Bei wechselnden Winden konnten an vier Tagen insgesamt 9 Wettfahrten stattfinden.

132 Optisegler traten an, um österreichischer Jugendmeister zu werden. Gewonnen hat David Lucan (AUT) mit 19 Punkten vor der Slowenin Jana Germani (34 Pkt.) und dem Österreicher Nikolaus Kampelmühler (44 Pkt.). Nils Sternbeck (YCSS, 46 Pkt.) erreichte den hervorragenden vierten Platz und war gleichzeitig bester Deutscher, herzlichen Glückwunsch! Weitere bayerische Ergebnisse in den TOP 50 sind:

4. Nils Sternbeck (YCSS), 8. Christopher Hoerr (SCBC)

10. Nico Jansen (CYC), 14. Finn Kenter (YCSS)

16. Florian Mortier, 18. Niklas Kössel (SCBC)

23. Laura Weegen (SCAI), 25. Julius Neszvecsko (MYC)

27. Ben Ammann (YCSS), 29. Theresa Löffler (YCaT)

32. Lukas Hesse (SRV), 36. Theresa Heilingbrunner (YCSS)

39. Niklas Vieth (USCM), 43. Niclas Lehmann (SCBC)

47. Felix Neszvecsko (MYC).

Weitere Informationen und Ergebnisse findet ihr hier.

25.08.2012

Hannah Hagen gewinnt Internationale Deutsche Meisterschaft 2012!

227 Seglern, davon allein 28 Teilnehmer aus Bayern, nahmen an dieser Meisterschaft teil. Nur wenige Tage nach ihrer Rückkehr aus der Dominikanischen Republik (WM), gewinnt Hannah Hagen (BYC) als punktbeste Seglerin die Deutsche Meisterschaft! Herzlichen Glückwunsch! Bester Junge ist Konstantin Steidle (Überlingen) auf Rang 2 vor Victor Hellmann.

Weitere sehr gute bayerische Ergebnisse unter den TOP 20 ersegelten sich  Victor Möslein (8.) und Christo Hoerr (15.). Theresa Löffler  (23.) erreichte  in der U13-Wertung den 6. Platz (bestes U13-Mädchen) und ist nach Hannah Hagen und der Französin Lou-Anne Morin das drittbeste Mädchen dieser Jüngstenmeisterschaft.

01.08.2012

Ab 2013 wieder bis zu 10 Opti-A-Regatten in Bayern

Gute Nachricht für die bayerischen Opti-A-Regattasegler/innen: Unser Antrag bei der DODV-Mitgliederversammlung 2012 am 29. Juli in Blossin war mit 161 zu 68 Stimmen erfolgreich. Ab 2013 können wieder bis zu 10 Opti-A-Regatten durchgeführt werden :-)

In laufenden Jahr musste die Anzahl der Opti-A-Regatten auf acht reduziert werden, weshalb sowohl die Manfred-Wasmund-Regatta in Lindau als auch die Opti-Trophy in Utting in diesem Jahr nur als B/C-Regatten ausgeschrieben waren. Wir hoffen sehr, das die beiden Clubs im nächsten Jahr wieder A-Regatten organisieren werden.

Alle Ergebnisse der bayerischen Segler(innen)  bei der IDJUEM 2012:

1. Hannah Hagen 95. Niklas Kössel
8. Victor Möslein 96. Lukas Hesse
15. Christo Hoerr 102. Niklas Vieth
23. Theresa Löffler 109. Felix Kaiser
27. Paul Kramer 124. Felix Reith
28. Daniel Hamann 130. Ben Ammann
40. Nico Jansen 137. Finn Kenter
47.  Veit Brunnhuber 146. Florian Hafner
55. Florian Mortier 156. Nicolas Corsi
63. Valentin Müller 161. Constantin Gersing
69. Laura Weegen 184. Felix Wieland
75. Theresa Heilingbrunner 194. Sophie Steinlein
83. Nils Sternbeck 205. Svenja Britting
87. Julius Neszvecsko 216. Franziska Petters

Herzlichen Glückwunsch! Ihr seid alle klasse bei den teilweise doch widrigen Bedingungen gesegelt! Vielen Dank auch an alle Trainer (Lutz, George, Nico, Olaf, Fabian, Kathrin, Jan) und den Eltern, die das ermöglichen!

Und jetzt kurz zur Meisterschaft: Nach der zweitägigen Vermessung, die für die meisten Segler sehr zügig verlief, wurden bei der Eröffnungsfeier am Sonntag abend alle Teilnehmer herzlich begrüßt und namentlich aufgerufen.

Am ersten Wettfahrttag konnten die Optisegler drei Wettfahrten absolvieren, am zweiten und dritten war das Flautenprogramm angesagt, bevor am Donnerstag bei tropischen Temperaturen weitere 4 Wettfahrten stattfinden konnten. Leider war an den darauffolgenden Tagen wieder kein Wind, sodass diese Regatta nach 7 Wettfahrten, meist bei Leichtwind, beendet war.

Die Siegerehrung an einem herrlichen Sommerabend war ein schöner Abschluss. Nachdem viele Verantwortliche und natürlich sehr viele Segler auf der Bühne ausgezeichnet wurden (die meisten Preise gingen an Hannah Hagen), erhielt der Potsdamer Yachtclub viel Applaus für die Organisation dieser Regatta. Im Anschluss an die Siegerehrung fand eine fetzige Fete mit der Gruppe "Kein Fisch" statt, dabei sah man viele Optimistensegler und auch Erwachsene tanzend auf der Bühne.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die IDJUEM 2012 allen Teilnehmern als windarme und sehr mückenreiche Regatta in Erinnerung bleiben wird. Wir würden uns freuen, wenn nächstes Jahr wieder so viele Bayern oder auch noch mehr sich für die IDJUEM 2013 in Ribnitz-Damgarten qualifizieren, vielleicht sind wir dann das meldestärkste Bundesland!

Alle Ergebnisse, weitere Informationen über die IDJUEM 2012.

29.07.2012

Drei Bayern bei der Opti-WM 2012 in der "DomRep"

Zur diesjährigen WM in der Optimistenklasse vom 15.7. bis 26.7.2012 in Santo Domingo, Dominikanische Republik, traten 230 Segler aus 52 Nationen an. Deutschland war durch die fünf Segler/innen Hannah Hagen (BYC), Daniel Hamann, SYC 87), Christopher Hoerr (SCBC), Gwendal Lamay (KYC) und Ingmar Vieregge (DYC) vertreten. Die vier Jungs aus dem fünfköpfigen STG-Team sind auch für das Far East Racing Team unterwegs, Hannah gehört dem Winner-Team an.

Das Team war eine Woche vor den Wettfahrttagen angereist. In Santo Domingo empfing uns schwül warme Witterung. Des öfteren sorgten Gewitter für eine Unterbrechung im Regattageschehen. Die Weltmeisterschaft bestand aus einer Serie von 7 Wettfahrttagen, davon wurden zwei Tage für das Team-Race eingeschoben. Leider war der Wind überwiegend schwach bei Wellen bis zu 1,5 m Höhe. Bedingt durch die drehenden Winde war das Auslegen des Regattakurses extrem schwierig, so dass die Kinder sogar einen Tag ohne eine einzige Wettfahrt auf dem Wasser zubrachten. Aufgrund der geringen Wettfahrtzahl musste auch der Spareday für die Rennen hergenommen werden.

Die Clubanlage war sehr gepflegt und bot für die Kinder mit einem Swimmingpool und einer Wasserrutsche auch genügend Möglichkeit sich zu entspannen. Die Hotelanlagen waren schön angelegt, nur hatten sie unter dem lateinamerikanischen Lebensstil schon sehr gelitten.

Die Aufgaben des Coach übernahm Lutz Kirchner, Country Representative war Günther Nuelle und seine Frau Heide Bischof-Nuelle fungierte als Team-Leader. Die mitgereisten Eltern unterstützen die jungen Athleten nach besten Kräften, die medizinische Versorgung kam von Christos Mutter.

Nach zum Teil wechselnden Tagesleistungen ergab sich folgendes Ergebnis: Platz 21 belegte Daniel mit fünf Top Ten Plätzen, gefolgt von Ingmar auf Platz 56 mit dem besten Einzelergebnis Platz 20. Gwendal folgte auf Platz 63 mit einem 3. und 8. Platz; Von denbeiden Newcomern Christo und Hannah belegten Platz 93 mit einem 4. Platz sowie Platz 124 für Hannah, die trotz eines lädierten Knies vier Top Twenty Plätze ersegelte.

In der Nationenwertung belegte das Deutsche Team den 10. Platz.

Im Team-Race gelang es den Kindern unter Ingmars Führung durch sehr gute Zusammenarbeit die Runde der besten 16 zu erreichen. Allerdings mussten sie sich am zweiten Tag dem übermächtigen Team Singapore - dem späteren Weltmeister - sowie Argentinien geschlagen geben.

Die detaillierte Ergebnisliste ist einzusehen unter www.optiworlds2012.org. Tagesaktuelle Reportagen sind unter www.dodv.org zu finden.

Mit dem 21. Platz wurde Daniel bester Deutscher und macht Bayern damit mal wieder alle Ehre :-)

 

16.07.2012

EM, WM und Deutsche Meisterschaft bei den Optimisten

Eine Meisterschaft jagt momentan die nächste, und die bayerischen Segler/-innen sind überall vertreten.
Bei der Europameisterschaft, die in der vergangenen Woche in Lignano Sabbiadoro in Italien stattgefunden hat (30. Juni  - 08. Juli 2012) , war Laura Weegen eine von 7 deutschen Seglern. Insgesamt haben 158 Jungs und 106 Mädchen teilgenommen. Im sehr heißen Lignano bei teilweise Flaute, dann wieder heftigen Gewitterfronten, ersegelte Laura den 59. Platz, herzlichen Glückwunsch. Bilder und weitere Berichte finden sich auf der Homepage des DODV.
Für die WM, die in diesen Tagen in Boca Chica, Dominikanische Republik, startet (15. – 26. Juli 2012), wünschen wir allen deutschen Opti-Segler, vor allem unseren bayerischen Opti-Segler Hannah Hagen, Daniel Hamann und Christo Hoerr ganz viel Spaß und noch mehr Erfolg. Wir sind stolz darauf, dass unter den fünf deutschen Teilnehmer drei Bayern dabei sind. Berichte und Bilder findet ihr auf der Homepage des DODV (www.dodv.org).

Und nun folgt die Deutsche Meisterschaft in Blossin (südlich von Berlin), wofür sich 28 bayerische Teilnehmer qualifiziert und angemeldet haben. Ab dem 28. Juli bis zum 04. August 2012 starten diese in einem Teilnehmerfeld von über 230 Segler, einige Segler kommen aus dem europäischen Ausland. Fast alle bayerischen Segler reisen schon ein paar Tage früher an, um sich auf das Revier einzustellen. Die deutschen WM-Teilnehmer kommen direkt aus der Dominikanischen Republik zur Deutschen Meisterschaft dazu.

Wir wünschen euch allen eine tolle und erfolgreiche Zeit in Blossin am Wolziger See. Weitere Informationen, auch zur Anfahrt oder zur Vermessung, ebenfalls auf der Homepage.

10.07.2012

7. Bayerische Jugendmeisterschaft im Opti-Teamrace mit Rekordbeteiligung

Der Priener Bürgermeister Jürgen Seifert sowie Sportreferent Alfred Schelhas begrüßten zusammen mit Karl Fricke die 60 Teilnehmer und eröffneten unter großem Beifall die 7. Bayerische Jugendmeisterschaft im Opti- Teamrace am 7. und 8. Juli. Der Bayerische Seglerverband als Veranstalter, vertreten durch seinen Präsidenten Jörg von Hoermann, in Kooperation mit dem Chiemsee Yacht Club als durchführender Verein konnten heuer 10 bayerische Mannschaften sowie 2 Teams aus Tirol an den Start bringen. Sophia Hubert-Reh begrüßte ebenfalls die jungen Segler und stellte sich als neue Bayerische Jugendobfrau vor. Für die taktische Einstimmung fand der Deutsche Jugendobmann Timo Hass die richtigen Worte. Am Vortag hatte er bereits ein spezielles Teamrace Training geleitet.

Durch seinen ganz eigenen Charakter zählt dieser Event seit Jahren zu den Höhepunkten der Regattasaison im CYC. Sehr erfahrene Opti Segler und welche die auf dem Weg dorthin sind, kämpfen gemeinsam um den Titel. Diesen Teamgeist hat man an den zwei Tagen auf dem Gelände des CYC gespürt. Vier Segler bilden jeweils ein Team. Immer zwei Teams segeln dann in einem „Match" gegeneinander. Gewinnen kann in der Regel nur, wer nicht möglichst schnell den Kurs durchsegelt, sondern durch viele taktische Finessen auch dem schwächeren im Team Vorteile verschafft. Damit diese taktischen Manöver auch regelkonform auf dem Wasser ablaufen, gibt es bei jedem „Race" zwei Schiedsrichter, die Regelverstöße sofort anzeigen.

Auch durch die wechselnden Windverhältnisse wurden dem Wettfahrtleiter Josef Resch und seinem Team nicht langweilig. Nach fast fünf Stunden auf dem Wasser konnten am Samstag, bevor der Westwind nachließ, 30 Starts und somit die Vorrunde abgeschlossen werden. Die Halbfinalläufe und das Finale wurden am Sonntag ausgesegelt. Leider konnten auf Grund der nachlassenden Windbedingungen am Nachmittag zwei Teams ihre Läufe nicht mehr zu Ende bringen.

Timo Hass und Josef Resch konnten bei der Preisverteilung dem Team „Südsee" vom Yacht Club Seeshaupt, Starnberger See den begehrten gläsernen Wanderpokal überreichen. Norbert Ammann, DODV Regionalobmann Bayern und Betreuer der zwei Mannschaften vom YCSS kam bereits zum fünften mal zum Teamrace an den Chiemsee.

Der Chiemsee Yacht Club bedankt sich sehr herzlich bei allen die an dieser Veranstaltung mitgewirkt haben. Insbesondere beim Bayerischen Seglerverband und Timo Hass, der auch für die Organisation der zahlreichen Schiedsrichter verantwortlich war. Einen herzlichen Dank auch an Knud Jansen, der als CYC Jugendleiter hauptverantwortlich seitens des CYC sich auch um viele Details kümmerte.

Michael Wimmer

23.07.2012

Kleine Kerle können kämpfen

Mit bis zu sechs Windstärken hatten die 31 Nachwuchssegler beim Sparkassen-Pokal der Manfred-Wasmund Optimistenregatta zu kämpfen. „Das war teilweise viel Wind – aber die Kinderhaben das mit Bravour durchgestanden“ fasst Wettfahrtleiter Markus Gielen vom Lindauer Segler-Club die Wettfahrt zusammen. „Ich habe den Kurs in der geschützten Bucht zwischen der Insel und Reutin ausgelegt, und außerdem hatten wir acht Begleitschlauchboote zum Sichern der 9 bis 15 Jahre alten Kinder.“ Am Samstag (14. 7.) blies der Wind konstant aus West mit 4 bis 5 Beaufort, in Spitzen 6. „Fast alle sind einmal gekentert, aber das gehört bei dem Wind zum Geschäft, da muss man möglichst schnell das Wasser aus dem kleinen Boot schöpfen, damit es wieder leichter wird,“ so Gielen. An diesem Samstagnachmittag konnten gleich drei Wettfahrten hintereinander gestartet werden, 20 Kinder hatten in der erfahreneren Gruppe der Opti-B-Klasse gemeldet und gingen aufs Wasser, 11 Opti-C-Segler wollten sich an diesem Tag erst einmal von Land aus oder von einem Sicherungsboot aus ansehen, wie es den anderen auf dem Wasser ergeht. Am Abend gab’s dann für alle Teilnehmer ein großes Grillfest auf der Jollenschräge des LSC. Am Sonntag hatte es erneut 5 Windstärken. „Aber diesmal starteten Opti B und C gemeinsam,“ so der Jüngstenwart des Lindauer Segler-Clubs, Jochen Grauer. „Und dann hatten wir noch ein perfektes Timing: nach der Sonntagswettfahrt waren gerade alle Teilnehmer im Hafen, als eine Gewitterwalze über uns hinwegzog, aber im geschützten Hafenbecken konnte die niemandem mehr etwas anhaben.“ Bei den Opti-B siegte mit zwei ersten und einem zweiten Platz Johannes Lässer vom Yachtclub Bregenz vor Sina Höke vom Segelverein Schluchsee und Jonathan Steidle vom Bodensee Yachtclub Überlingen. Im Opti-C gewann Magdalena Lässer vom Yachtclub Bregenz vor Alexander Kuttruff und Malte Lange, beide Lindauer Segler-Club.

Stephan Frank

14.05.2012

Rekordverdächtige Ergebnisse der bayerischen Optisegler/-innen bei der WMA/EMA 2012

Vergangene Woche haben die Qualifikationen für die Welt-, Europameisterschaft und für die Nordamerikanische Meisterschaft stattgefunden. Zu den Ausscheidungswettkämpfen trafen sich die 82 besten Optisegler (65 Jungs, 17 Mädchen) aus Deutschland in Warnemünde. Zwölf Seglerinnen und Segler aus bayerischen Clubs nahmen daran teil, die meisten von Ihnen waren schon Tage zuvor zum Training dort. Und das hat sich auf alle Fälle ausbezahlt!

Nach 10 Wettfahrten haben sich Hannah Hagen, Christopher Hoerr und Daniel Hamann für die Weltmeisterschaft in Boca Chica/Dominikanische Republik qualifiziert, d.h. drei der Top 5 deutschen Optisegler kommen aus Bayern und fliegen im Sommer in die Karibik zur Weltmeisterschaft: sensationell! Lukas Hesse darf zur Nordamerikanischen Meisterschaft nach Mexiko (falls die Deutschen die Startberechtigung erhalten) und Laura Weegen bei der Europameisterschaft in Lignano Sabbiadoro/Italien teilnehmen!

Herzlichen Glückwunsch an alle zwölf bayerischen Segler, die sich für diese Meisterschaft qualifiziert haben und bei wechselnden Winden und teils hohen Wellen alle hervorragend auf der Ostsee gesegelt sind.

Das sind die Ergebnisse der zwölf bayerischen Teilnehmer:

3. Hannah Hagen (WM)

4. Christopher Hoerr (WM)

5. Daniel Hamann (WM)

16. Lukas Hesse (NAM)

17. Laura Weegen (EM)

50. Nils Sternbeck

52. Julius Neszvecsko

60. Paul Kramer

62. Victor Möslein

72. Valentin Müller

75. Nico Jansen

79. Veit Brunnhuber

Alle Berichte sind auf der Seite www.dodv.org, das Ergebnis seht ihr hier.

08.05.2012

Opti Krokodil mit Skiyachting 2012 im Seebrucker Regatta Verein

Bei strahlendem Sonnenschein und schon fast sommerlichen Temperaturen traten 91 Optimisten am Samstagmorgen an, um das berühmte Opti-Krokodil zu gewinnen. Bei anfänglichem Warten auf den Wind vergnügten sich die Eltern mit einem gemütlichen Frühschoppen auf der Terrasse, und die Kinder  versuchten sich beim Slacklinen über dier Slipanlage. Ganz schön mutig bei einstelligen Wassertemperaturen.

Dann setzte der ersehnte Wind ein und schnell wurden die Regattabahnen aufgebaut. Dieses Jahr legte Wettfahrtleiter Robert Kolbinger 2 eigenständige Kurse für Opti A und Opti B vor herrlicher Kulisse auf den Chiemsee. Es gelangen jeweils 3 gültige Wettfahrten bei warmen Föhnwind mit 2 – 3 bft.

Der für Sonntag vorhergesagte „Föhnsturm“ setzte sich leider nicht bis Seebruck durch. So blieb ausreichend Zeit, die 1. Siegerehrung des Tages durchzuführen. Nach einer Idee von Sabine Böhmer veranstalteten wir dieses Jahr zum ersten Mal den  Zusatzwettbewerb „Ski-Yachting“. Am 4. März trafen sich 31 Optisegler im Sudelfeld zum 1. Teil des Ski- und Segelwettkampfes. 2 Slalomdurchgänge waren zu meistern, die alle Kinder mit Begeisterung und  erstaunlichem Fahrkönnen absolvierten. Zusammen mit den ersten 2 Wettfahrten vom Segeln wurden die Sieger mit tollen Preisen von Far East belohnt. Sieger im Ski-Yachting wurde Theresa Löffler vom YCaT vor Niklas Kössel (SCBC) und Armin Betz (SRV). Den Team-Sieg holten sich die „drei Deife für Lu“ vom SRV mit Selina Eschenbach, Lena Strasser, Emelie Hesse und Lukas Hesse.

Dann kam Sonntagnachmittag doch noch etwas Wind auf. Es reichte aber leider nur noch für eine Wettfahrt bei Opti B. Bei der anschließenden Siegerehrung  bekamen alle Teilnehmer die Müslischüssel als Erinnerungspreis und viele weitere Preise. Danke an unsere Sponsoren Adelholzener, Marine Pool, Günther Flugspiele, Audi, Fossil, Personal Total und natürlich Haribo, die exklusiv für den SRV die „Riesen-Krokodile“ herstellt. Wir bedanken uns bei allen Kindern, die fair und sportlich segelten und freuen uns auf das „Kroko 2013“.

Sieger bei Opti B                                       Sieger bei Opti A

1. Felix Neszvecsko (MYC)                          1. Paul Kramer (SVOS)

2. Janik Fellmann (DTYC)                            2. Christopher Hoerr (SCBC)

3. Ivan Pasynkow (MYC)                             3. Ben Amman (YCSS)

Das komplette Ergebnis findet ihr hier.

 

Text und Bilder: Günther Pecher, SRV

24.04.2012

Silbernes Optisegel beim DTYC am 21./22.04.2012

Am Wochenende vom 21./22. April fand das Silberne Optisegel beim DTYC bei uns am Starnberger See statt.  

Nachdem am Samstag wegen zu wenig und drehendem Wind keine Wettfahrt zustande gekommen ist, segelten wir am Sonntag bei 2-7 Windstärken 4 Wettfahrten. Vom Bayerischen Landeskader waren 7 Segler und Seglerinnen am Start, die sich alle im 1. Viertel platzierten (Paul Kramer 3., Nils Sternbeck 4., Julius Neszvecsko 6., Lukas Hesse 7. , Laura Weegen 9. und Ben Ammann 11.). Punktgleich mit Leon Zartl vom WYC (BaWü) belegte ich unter den 56 Startern den 2. Platz, nachdem Leon in der letzten Wettfahrt 1. und ich 2. wurde. So hat es für mich zwar immer noch nicht zu einem 1. Platz gereicht aber… was nicht ist kann ja noch werden. :D 

LG 

Hannah GER 13116 

 

Vielen Dank, Hannah! Das Ergebnis für Opti A und Opti B findet ihr hier.

19.04.2012

30. Lake Garda Meeting, 5. – 8. April 2012

Zwei bayerische Kadersegler unter den TOP 25 bei der diesjährigen Riva-Regatta am Gardasee.

Bei einer Rekordteilnehmerzahl von über 800 Optimisten bei den Juniores erzielten die bayerischen Seglerinnen und Segler erfreuliche Ergebnisse. Insgesamt acht Kadersegler erreichten die Goldfleet, Hannah Hagen und Daniel Hamann gewannen je einen der begehrten ALESSI-Teller.

Viele Trainingsgruppen nutzten die ersten Ferientage vor der Regatta zu einem Training und gleichzeitiger Reviererkundung. Schließlich findet in Riva 2013 die WM statt. Bei moderatem Wind und Sonnenschein glückte am ersten Trainingstag der Start auf dem Wasser gut. Am Sonntag blies ein kräftiger Wind mit bis zu 6 Windstärken, dazu kamen eineinhalb Meter hohe Wellen, das zusammen verursachte leider einigen Materialschaden, sowohl bei den Optis, als auch bei den anderen Bootsklassen. Die nächsten Tage verliefen wieder ruhiger, so dass die Eltern ihren Espresso im Lido Blu genießen konnten. Abends traf man sich in lockerer Runde bei Graziella zu Pizza und Pasta, die Mitglieder der nächsten Bootsklassen bevorzugten zu vorgerückter Stunde eher die „Windsbar“.

Am ersten Wettfahrtag konnten bei drei Windstärken aus Nord – eine für den Gardasee eher untypische Windrichtung - drei Wettfahrten durchgeführt werden. Dementsprechend erfolgten die Starts von Süd nach Nord. Am Karfreitag ließ der Wind auf sich warten, die Kinder harrten vier Stunden wartend auf dem Wasser aus. Endlich konnten zwei Wettfahrten gesegelt werden.Der dritte Regattatag begann vielversprechend; es blies ein kräftiger Wind, dann flaute er bald wieder ab. Insgesamt erfolgten drei Wettfahrten.Am Sonntag schließlich fanden die Final Races statt. Wieder bei wenig Wind wurde die erste Wettfahrt für die Goldfleet gestartet. Danach herrschte Flaute, bis es plötzlich auffrischte und es nach anfänglichen zwei Windstärken unter laufender Wettfahrt auf bis zu 5 Windstärken zunahm. Die letzte Wettfahrt wurde nach 16.00 Uhr beendet.

Bei den Cadetti der Jahrgänge 2001 bis 2003 absolvierten insgesamt 259 Segler bis zu sechs Wettfahrten.  Von den über 50 deutschen Startern kam knapp ein Drittel aus Bayern – hier vor allem vom SRV, YCSS, MYC und USCM. Mit einem 46. Platz war Niklas Vieth vom Universitätssportclub München (USCM) der beste bayerische Starter. Die Jüngsten der Jüngstensegler erlebten nicht nur stark wechselnde Bedingungen, sondern auch Kurioses: Bei einer Wettfahrt war der Wind komplett eingeschlafen; gerade mal drei Segler hatten sich mit dem allerletzten Hauch und viel Geduld ins Ziel gerettet. Das restliche Feld hatte keine Chance mehr, innerhalb der 20-Minutenfrist, die Ziellinie zu erreichen. Nach langen Verhandlungen traf die Wettfahrtleitung schließlich die weise Entscheidung, diese Wettfahrt an einem der nächsten Tage zu wiederholen.

Bereits zwei Stunden nach der letzten Wettfahrt der Juniores erfolgte in Riva wie immer die große Siegerehrung, erst feierten die Cadetti, anschließend die Juniores.

26.03.2012

Die Regattasaison 2012 hat begonnen!

Für viele bayerische Optisegler hat in den Faschingsferien und an einigen Wochenenden danach die Trainingssaison am Gardasee, Mittelmeer oder Bodensee begonnen. Am vergangenen Wochenende haben über 50 Optisegler aus den Gruppen A und B mit der ersten A-Regatta in Baden-Württemberg die Regattasaison 2012 eröffnet. Diese Regatta war aus bayerischer Hinsicht recht erfolgreich, denn die vier teilnehmenden A-Segler/-innen haben bei insgesamt 26 Teilnehmern die Plätze zwei bis sechs erhalten.

Anbei findet ihr einen Bericht von Felix Reith, vielen Dank hierfür!

 

Lahrer Opti Pokal 2012 am 24./25. März 2012

Auch in diesem Jahr wäre ein Länderpokal (- sofern es eine solche Wertung gegeben hätte-) an die Bayern gegangen.

Hannah und Theresa Löffler, Finn Kenter und ich haben bei Sonne und milden Temperaturen mit 2-3 Windstärken an zwei Wettfahrttagen über 4 Wettfahrten beim Lahrer Opti Pokal alles gegeben:

Am Samstag konnte ich die erste Wettfahrt vor Lenard Barth (YCRA) und Theresa  (YCaT) für mich entscheiden. In der zweiten Wettfahrt belegte ich den zweiten Platz hinter Theresa. Der dritte Wettfahrtsieg ging an Hannah (YCAT) vor Lenard (YCRA) und Theresa. Nach dem ersten Wettfahrttag stand folgendes Zwischenergebnis fest.

Theresa Löffler: Platz 1, Felix Reith: Platz 2, Hannah Löffler: Platz 3 und Finn Kenter: Platz 5

Leider stand das Glück am Sonntag nicht auf der bayerischen Seite. Alle – bis auf Finn - fuhren ihren Streicher ein, und Lenard Barth aus Baden Württemberg schaffte es, durch einen Wettfahrtsieg den Gesamtsieg für sich zu entscheiden. Theresa und ich standen aber immerhin als Zweite und Dritter auf dem Siegertreppchen, Finn belegte den 4. und Hannah den 6. Platz. Somit wäre auch in diesem Jahr der Pokal eindeutig wieder an Bayern gegangen.

Liebe Grüße

Euer Felix Reith (GER 13103)

 

20.03.2012

Trainingswochenende 17./18.03.2012 in Überlingen mit Lutz Kirchner, Jan Schliemann und Katrin Wiedemann

Dieses Trainingswochenende war, wie das vorherige auch, sehr toll. Die Trainer waren nett und wir haben einiges an Theorie wiederholt, da wir am Samstag keinen Wind hatten. An diesem Tag konnten wir nur für eine ½ Stunde rausfahren. Draußen dümpelten wir dann vor uns hin, bis wir reingeschleppt wurden. Mittags holten wir uns Pizza, Döner und Co von Ali´s Pizza Service  – nicht gerade ideale Sportlernahrung aber lecker. Nachdem auch den kompletten Nachmittag Flaute war, bauten wir ab und gingen in die Jugendherberge (keine 5 Minuten vom Hafen). Dort erfolgte dann die Zimmereinteilung und wir trafen uns zum Essen, was leider nicht so gut war. Danach spielten wir in der hauseigenen Turnhalle noch ein Basketball- und Fußballturnier bis 20.30 Uhr. Zum Abschluss gingen wir bis 21.00 Uhr ins Schwimmbad. Um 22.00 sollten alle im Bett liegen, was die Zimmer 201 und 202 etwas missverstanden hatten. Lutz wäre froh gewesen, wenn sie sich auf das Schlafen genauso konzentriert hätten wie auf das iPod spielen. Aus diesem Grund wurden alle technischen Geräte abgenommen. Diese konnten sie sich am Sonntag nach einer Aufgabe abholen. 

Am nächsten Morgen bei der Theorie sah die Besatzung der beiden Zimmer sehr müde aus. Weil zu dieser Zeit immer noch kein Wind war, beschloss Lutz, dass die Kandidaten sich an einer Leine von der Hafenkante ohne Trocki (Wassertemperatur ca. 6°C) zum Motorboot hangeln müssen, als Strafe für die letzte Nacht. Das war richtig spannend – für die Zuschauer. Weil schließlich am Mittag noch richtig geile 5 Windstärken kamen, sind wir sofort rausgefahren und haben noch eine längere Einheit von 13.00 – 16.00 Uhr durchgezogen. Danach rückte Lutz schließlich doch noch die Handys und iPods raus. 

Damit fand ich, dass die beiden Kooperationskadertrainings Bayern/BaWü sehr gelungen waren und freue mich schon auf weitere Trainings.

 

Julius Neszvecsko GER 12936 (ehemals 11983) Münchner Yachtclub

20.03.2012

Bayerischer Landeskader Optimist 2012

Gemäß dem Beschluss des  BSV-Landesleistungssegelausschusses vom Januar 2012 sind folgende  Segler/-innen im bayerischen Landeskader:

Ben Ammann

1999

YCSS

Hannah Hagen

1999

BYC

Daniel Hamann

1997

SYC ‘87

Lukas Hesse

1999

SRV

Christopher Hoerr

1998

SCBC

Paul Kramer

1998    

SVOS

Julius Neszvecsko

1999

MYC

Viktor Möslein

1998

CYC

Christina Schwenk

1997

SCRR

Nils Sternbeck

2000

YCSS

Laura Weegen

1999

SCAI

Detaillierte Information findet ihr unter www.bayernsail.de.

25.01.2012

Weltmeisterschaft in Napier, Neuseeland vom 26.12.2011 bis 11.01.2012

Der größte Wunsch wird wahr: Ich darf zur Weltmeisterschaft nach Napier, Neuseeland, fahren. Ich dachte, dass es dort eigentlich sonnig sein sollte, aber meine Erwartungen waren zu hoch.  Wir hatten ziemlich viel Regen und nur am Lay Day und an den Team Race Days Sonne. Der Wind war weit schwächer als vorhergesagt. 

Bei der Vermessung der Segel gab es Probleme für die deutsche Mannschaft: Bei Marvin passten beide Landis im Achterliek nicht und bei Ingmar genauso. Ingmar ließ sein Segel richten, und dann war es gut. Marvin segelte letztendlich ein J-Sail. Bei mir war nur der Abstand der Schrift GER zur Lattentasche bemängelt worden, der Teamleader hat es im Vermesserzelt noch gekürzt. 

Da Far East der Bootssponsor bei der WM war, war es kein Problem für Ingmar, Gwendal und mich, sich an das Boot zu gewöhnen. Die Bucht von Napier war schwierig zu segeln; Strom und stark wechselnde Windverhältnisse erforderten ständige Aufmerksamkeit. Durch die sich laufend ändernde Wassertiefe entlang des Kurses wurde alles noch schwieriger, da sich auch die Welle veränderte. Wir hatten nur wenig Zeit um das Revier genauer zu beobachten und auszutesten. Deshalb fehlten uns Informationen, die uns ein paar Plätze gekostet haben. Hinzu kam, dass im Gegensatz zu Regatten in Europa das Niveau der Segler so hoch war, dass man einen Fehler am Start über die Wettfahrt nicht wieder ausgleichen konnte. 

Beim Team Race sind wir leider bereits am ersten Tag ausgeschieden, so dass wir den zweiten Tag nutzten um uns Napier anzuschauen. Napier ist eine wunderschöne Stadt, mit sehr vielen Häusern im Art Deco Stil. Was sehr lustig war, sind die aus Alu geformten Schneemänner und Weihnachtsbäume im Hochsommer, mit denen die Straßen geschmückt waren. Der Strand von Napier besteht aus lauter schwarzen, runden Steinen. An dem Lay Day waren wir am Sandstrand von Waimarama surfen, was uns allen sehr gut gefallen hat.

Unser Motel war zwar klein aber fein, wir hatten fast alles (außer einer richtigen Dusche) was man wollte. Jeder Tag war fast gleich: Am Morgen gingen wir zum Frühstücken in das große Zelt im Segelclub, wo wir auch die anderen Segler trafen. Danach machten wir unsere Boote bereit und zogen uns um. Als Flagge D gehisst wurde liefen wir aus und testeten die Startkreuz, danach tauschten wir die Informationen über den Kurs aus und dann begannen die Wettfahrten. In den Pausen verspeisten wir die für uns gepackten Lunchpakete, und am Abend gab es ein abwechslungsreiches  Abendessen mit den heiß geliebten Brownies als Nachtisch. 

Nach 11 Läufen stand das aus unserer Sicht etwas enttäuschende Ergebnis fest: Marvin 34., Gwendal  63., Daniel  64.  Henry 85.,  Ingmar 93.  Gewonnen hat Kimberly Lim aus Singapur, 2. wurde Bart Lambriex aus den Niederlanden und dritter Javier Arribas aus Peru. Herausragendes Team war Singapur, gefolgt von Brasilien und Peru.

Daniel Hammann

 

Herzlichen Glückwunsch, Daniel!!!

Das ganze Regionalteam Bayern und alle OptiseglerInnen gratulieren Dir herzlich zu Deiner tollen Leistung bei der Weltmeisterschaft! Wir haben alle mitgefiebert und sind sehr stolz darauf, dass Du so gut gesegelt bist und uns bayerische Segler in Neuseeland super vertreten hast! Auf zur nächsten Weltmeisterschaft.... 

22.01.2012

Münchner Yachtclub Sailing Academy

Die Münchner Yachtclub Sailing Academy ist ein Projekt des MYC zur Förderung aller Leistungs- und Altersklassen im Segelsport mit dem Ziel: Einfach besser segeln.

Zielgruppe: alle im MYC geförderten Klassen (Optimist, 420er , Drachen und H-Boot), aber auch Yardstick- und Fahrtensegler und solche, die es werden wollen. Das Angebot gilt vor allem unseren eigenen Mitgliedern, ist aber auch offen für alle interessierten Mitglieder befreundeter Segelvereine.

Die MYC Sailing Academy bietet Vorträge, Kurse und Trainings an - letztere, wenn möglich, für verschiedene Leistungsgruppen.

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