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07.12.2014

Adventliches Wintersegeln: Bayerische Ergebnisse aus Mallorca und Pula

351 Opti-Segler aus vielen Ländern machten sich auf den Weg zum Trofeo Ciutat de Palma nach Palma de Mallorca; 232 kamen nach zur St. Nicholas Regatta nach Pula, Kroatien. Auch einige Bayern waren dabei. Hier die Ergebnisse:

Trofeo Ciutat de Palma:

1. Aima Colom Miró, ESP

2. Roko Mohr, GER

3. Nacho Dávila Mateu, ESP

32. Sophie Steinlein, BYC

48. Moritz von Weidenbach, HSC

52. Kristian Lenkmann, BYC

58. Daniela Bartelheimer, SCIA

63. Theresa Steinlein, BYC

67. Lina Plettner, BYC

98. Julian Sensch, BYC

130. Philip Hall

256. Louisa Müller

 

St. Nicholas Regatta:

1. Rok Verderber, SLO

2. Mate Jeney, HUN

3. Klemen Semelbauer, SLO

28. Felix Reith, SYC87

48. Björn Richardsen, YCSS

59. Kathrin Steiner, YCAT

62. Jakob Lanzinger, SCBC

66. Moritz Fiebig, YCSS

75. Clara Borlinghaus, MYC

134. Lea Voigt, HSC

 

Allen eine gute Rückreise und noch eine schöne Vorweihnachtszeit!

(AN)

 

04.11.2014

Optimist-WM 2014: Valentin Müller (BYC) Gesamt-14. und bester deutscher Teilnehmer!

Nach insgesamt 9 Wettfahrten hat Valentin Müller die Opti-WM in San Isidro im fernen Argentinien als 14. und damit als Bestplatzierter aus dem deutschen Team beendet.  Wir gratulieren zu dieser hervorragenden Leistung!

Durch sehr gute Ergebnisse der weiteren Teammitglieder (Deike Bornemann 24., Roko Mohr 29., Lucas Schlüter 47., Daniel Göttlich 81.) errang das Team außerdem den dritten Platz in der Nationenwertung.

Es gewann der Schweizer Nicolas Rolaz vor Voravon Rachrattanaruk (Thailand) und Dimitris Papadimitriou (Griechenland).

Valentins erster Kommentar nach seiner Rückkehr aus Argentinien:

„Es war eine riesige Überraschung, in der Nationenwertung den dritten Platz vor Singapur erreicht zu haben. Umso mehr schweißt uns fünf Segler diese Platzierung zusammen. Denn eigentlich sind Opti-Segler ja Einzelkämpfer. Insgesamt eine tolle Erfahrung - meine erste WM und sogar auf einem anderen Kontinent! Alte Bekannte und neue Bekannte getroffen und kennengelernt.

War echt toll in Argentinien. Die Argentinier sind sehr gastfreundliche und hilfsbereite, offene Menschen. War eine insgesamt schöne Erfahrung für mich. Die Welle und der Strom haben mein Ergebnis beeinträchtigt, seglerisch habe ich viel dazugelerent." 

Informationen und Bilder sind zu finden unter

http://optiworlds2014.org/

sowie unter

http://www.dodv.org/news/

(AN/VM)

 

 

 

 

Liebe DODV-Mitglieder aus Bayern,

am Mittwoch, den 26.11.2014, findet die alljährliche DODV-Regionalversammlung Bayern statt.

Zeit:
18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Ort:
Haus des Sports
Georg-Brauchle-Ring 93
80992 München
Raum 207

Folgende Tagesordnungspunkte (TOPs) sind vorgesehen:

  1. Begrüßung der Anwesenden / Bestimmung Protokollführer / Festlegung der Tagsordnung (Alex Neszvecsko)
  2. Rückblick: Opti-Segeln 2014 in Bayern (Alex Neszvecsko)
  3. Aktuelles vom Bayerischen Seglerverband (BSV-Vertreter)
  4. Bericht und Ausblick DODV-Regionalteam / DODV-Sitzungen / Regionalkasse / Jahrbuch / Webseite (Alex Neszvecsko, Susanne Mußotter-Löffler, ggf. Wolf Bartelheimer)
  5. Opti-B-Rangliste Bayern: Rückblick und Vorstellung der Rangliste für 2014 / Ausblick B-Rangliste 2015 (Angelika Bartelheimer)
  6. OptiA/B-Regattakalender 2015 (Alex Neszvecsko)
  7. Sonstiges

Segler können selbstverständlich an der Sitzung teilnehmen.  Erfahrungsgemäß sind die Inhalte zum großen Teil jedoch eher für deren Eltern und Betreuer interessant.

Bitte sendet Eure Zu- oder Absage, etwaige Änderungsanträge oder zusätzliche Wünsche zur Tagesordnung, insbesondere zum TOP 7, nach Möglichkeit per Email bis zum 19.11. an

info@opti-bayern.de

Etwaige Anträge zur Tagesordnung können natürlich auch noch vor Ort bei Sitzungsbeginn gestellt werden.  Allerdings kann das DODV-Team dazu dann nichts mehr vorab vorbereiten.

Natürlich ist auch eine kurzfristige Teilnahme ohne vorherige Anmeldung möglich.  Diese Sitzung findet nur einmal jährlich statt.  Sie stellt ein Forum dar, um jedwede den Opti-Regattasport und die DODV betreffende Themen, insbesondere mit Regionalbezug, anzusprechen.  Bitte nutzt diese Veranstaltung gerne dafür, vor allem wenn Ihr aus der Region kommt und der Reiseaufwand sich in Grenzen hält.  Wir im DODV-Regionalteam sind gespannt auf Euer Feedback und etwaige Anregungen.

Falls Ihr nicht teilnehmen könnt und trotzdem bestimmte Anliegen habt, könnt Ihr uns diese gerne auch jederzeit per Email senden.

Viele Grüße und hoffentlich bis bald

Alexander Neszvecsko

DODV-Regionalobmann Bayern

im Namen des DODV-Bayern-Teams
(Susanne Mußotter-Löffler, Angelika Bartelheimer, Evi Müller)

P.S.: Bitte sendet uns gerne jegliche Berichte und Fotos über Opti-Veranstaltungen.  Es müssen nicht immer Regattaberichte sein.  Auch außerhalb des Wasser erleben unsere Jüngstensegler allerlei Skurriles und Spannendes.  Wir veröffentlichen alles Geeignete gerne auf opti-bayern.de.  Ggf. erscheint Euer Bericht und/ oder Foto auch im nächsten Opti-Jahrbuch.  Berichte und Fotos bitte per Email an info@opti-bayern.de

28.10.2014

Optimist-WM 2014 in Argentinien: Valentin Müller (BYC) bei Halbzeit unter den Top Ten der Weltbesten!

Während viele bayerische Opti-Segler die Herbstferien zum Training am Gardasee nutzen, erlebt Valentin Müller (Bayerischer Yacht-Club) gerade seine erste Opti-WM.  Nach sechs Wettfahrten steht der junge Tutzinger - Jahrgang 2002 und einziger Bayer im deutschen WM-Team - als bester deutscher Teilnehmer an sechster Stelle des Gesamtklassements.  Leider schied die fünfköpfige deutsche Mannschaft beim Team Race gleich am ersten Tag aus.  Team Race-Weltmeister wurde Thailand, das im Finale Singapur schlug.  In der Vorrunde war das gleiche Duell noch andersherum ausgegangen.  Auch die vier anderen deutschen Starter liegen unter den insgesamt 207 Teilnehmern gut im Rennen.  Sieben Europäer stehen derzeit an der Spitze des Feldes, darunter gleich zwei Schweizer.  Aktuelle Ergebnisse und weitere Informationen sind zu finden unter

http://optiworlds2014.org/

sowie unter

http://www.dodv.org/news/

Valentin, weiterhin viel Erfolg! Wir drücken Dir und allen deutschen Teammitgliedern die Daumen!

(AN)

Bitte vormerken:

Am Mittwoch, den 26.11.2014, findet die alljährliche DODV-Regionalversammlung Bayern statt.

Zeit: 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Haus des Sports
Georg-Brauchle-Ring 93
80992 München
Raum 207

Einladungen und Tagesordnung werden in den kommenden Tagen an die bayerischen DODV-Mitglieder per Email versandt.

Alexander Neszvecsko

DODV-Regionalobmann Bayern im Namen des DODV-Bayern-Teams

 

Hier berichtet der Opti-Segler Paul über seine Erlebnisse bei der Zwetschgenmännla Regatta des Yacht-Club Noris. Paul hat mit seiner "Luna" im Oktober 2014 das erste Mal mit der Zwetschgenmännla an einer Opti-Regatta teilgenommen. Insgesamt waren mehr als 70 Kinder am Start, 30 Segler der Opti A und 42 Segler der Opti B. Einen weiteren und umfassenderen Bericht gibt es bei www.ycn.de/regatten/zwetschgenmaennla/2014/. Nächstes Jahr möchte Paul wieder dabei sein und einen Preis gewinnen.

 

„Einmal bin ich fast über Bord gegangen, weil mein Boot kränkte: Ich fragte mich, was mache ich hier eigentlich: das Boot hat Schlagseite, der Baum hat sich im Schwert verfangen und ich liege gleich im Wasser? "Nicht jetzt!" Und, ich konnte das Schiff retten und ging nicht ins Wasser, und auch nicht mein Maskottchen Jack Sparrow. Aber, jetzt erst einmal der Reihe nach.

Ich heiße Paul und bin zehn Jahre alt. Mein Verein ist der Yacht-Club Noris in Nürnberg (YCN). Seit 2014 bin ich dort Mitglied. In meinem Verein segeln viele Kinder Optis, so ca. 60. Dieses Jahr haben wir viel am Nürnberger Dutzendteich geübt. Dabei bin ich mal gekentert. Das hat mir aber nichts ausgemacht und ich habe das zum Spaß noch ein paarmal wiederholt. 

Als ich meinen Jüngstenschein in der Segeltasche hatte, wollte ich gleich zur Zwetschgenmännla des YCN. Das war meine erste, eigene Regatta. Vorher bin ich nur manchmal bei Wettfahrten bei meinem Vater als Vorschoter mitgefahren. 

Ich war sehr aufgeregt. Wir waren in der Opti B Gruppe 42 Kinder. Ganz schön viel! Als der Startschuss vorbei war, wurde es langsam besser. Den Start hatte ich vorher noch nicht geübt und so war ich zu weit von der Startlinie entfernt. Beim Kreuzen konnte ich dann aufholen! Um besseren Wind zu haben versuchte ich mich von den anderen freizuhalten. 

Die Regatta hat riesig Spaß gemacht und die Stimmung war super! Wer die Preise besorgt hat, ist cool. Es gab Zwetschgenmännla, klar, aber z.B. auch einen ferngesteuerten Helikopter. Das nächste Jahr bin ich wieder dabei!“ 

(PM)

 

Rund 70 junge Optimistensegler beendeten mit der letzten bayerischen Regatta für den Nachwuchs die Saison auf dem Großen Brombachsee. Den Wanderpreis für die beste Mannschaft nahm der Bayerische Yachtclub mit an den Starnberger See.

31 Seglerinnen und Segler konnte Wettfahrtleiter Thomas Dietrich vom Yachtclub Noris in der Opti-A-Gruppe auf die Regattabahn entlassen. Sie alle kämpften das letzte Mal in diesem Jahr in Bayern um Ranglistenpunkte für die Qualifikation zur Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft 2015. In einer zweiten Startgruppe folgten 40 Opti-B-Segler, die durch eine möglichst gute Platzierung bis maximal vier Aufstiegspunkte zur A-Gruppe ersegeln konnten. 25 Punkte auf dem Konto berechtigen diese Sportler zum Umstieg in die A-Gruppe.

Bei Südsüdostwind konnte Thomas Dietrich mit seinem Team am ersten Wettfahrttag zwei Wertungsläufe auf dem Up-and-Down-Kurs absolvieren, wobei der Wettfahrtleiter nach einigen Frühstarts die schwarze Flagge setzte. Bei dieser Startvariante gibt es keinen Rückruf bei einem Überqueren der Startlinie vor dem Startsignal, der erkannte Segler ist automatisch für dieses Rennen ausgeschieden.

Auch am zweiten Tag, an dem der stabile Wind aus der gleichen Richtung erst gegen Mittag aufkam, nutzte der Wettfahrtleiter diese Startmethode, um bis zur letzten Startmöglichkeit um 14 Uhr die beiden ausstehenden Wertungsrennen durchführen zu können. Da am Ende vier Wertungsläufe auf der Liste standen, konnten einige Segler ihren Frühstart oder ihren schlechtesten Lauf streichen.

Bei der Siegerehrung dankte der stellvertretende Vorsitzende des Yachtclub Noris Werner Geissler den Seglern, die aus Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen und Nordrhein-Westfalen nach Franken gekommen waren, für ihre Teilnahme. Für alle Starter gab es neben schönen Präsenten im Vorgriff auf das kommende Weihnachtsfest bereits ein „Zwetschgenmännla“, das der Regatta ihren Namen gab.

Vor den Einzelsiegern ehren Dietrich und Geissler die Nürnberger Stadtmeister, die in Nürnberg wohnen oder einem Nürnberger Verein angehören müssen. Dies waren: 1. Paul Heider, 2. Linus Hassold, 3. Simon Schieback.

In der Mannschaftswertung gewann der Bayerische Yachtclub Starnberg vor dem Yachtclub am Tegernsee und dem Münchener Yachtclub.

Die Wettfahrtsieger waren: Gruppe A: Julian Sensch (Bayerischer Yachtclub, 5 Punkte), 2. Jannis Sümmchen (SC Breitbrunn/Chiemsee, 14 P.), 3. Daniela Bartelheimer (SC Inning/Ammersee, 15 P.); Gruppe B: 1. Frederik Steuerer (Augsburger Segelclub, 8 P.), 2. Shakira Kastenmüller (Yachtclub am Tegernsee, 8 P.), 3. Moritz Gießelmann (Bayerischer YC, 9 P.).

(Text und Bilder: M. Fritsche, mef-presserservice)

Mit beinahe 60 teilnehmenden Booten richtete der Ammerlander Segelclub mit Wettfahrtleiter Michael Schätz auch in diesem Jahr wieder die größte Opti-B-Regatta Bayerns aus. Bei ausgezeichneten Bedingungen an Land und auf dem Wasser waren alle vier Wettfahrten schon am Samstag, den 27. September ausgesegelt. Mit nur 5 Punkten stand Moritz Gießelmann vom Bayerischen Yachtclub als Sieger fest und holte sich den begehrten „Ammerlander Opti-Teller“, der schon viele bekannte Namen trägt.

Die ebenfalls begehrte Schale für den punktbesten Verein ging an den Starnberger Regatta-Club vor dem Bayerischen Yachtclub und dem Deutschen Touring-Yachtclub.

Für viele Opti-B-Segler gehört diese Veranstaltung im Ammerlander Segelclub seit Jahren zu den Höhepunkten in der Opti-B-Runde und oft ist es der erste Auftritt für unsere Neulinge. Erfolgreiches Opti-Segeln wäre ohne motivierende Basisarbeit kaum möglich. Deswegen noch einmal vielen Dank für diese gelungene Veranstaltung.

(AN)

29.09.2014

Berliner Meisterschaft: Bayern gut vertreten

8 bayerische Segler unternahmen am letzten Septemberwochenende die Reise an den Müggelsee zum traditionsreichen Yacht Club Berlin-Grünau.  Bei schönstem Herbstwetter fanden am Samstag 4 Wettfahrten statt.  Am Sonntag wollte auch nach stundenlangem Warten auf dem Wasser kein regattatauglicher Wind aufkommen.

Mit 4 Bayern unter den den Top Ten war der Süden Deutschlands sehr gut vertreten.  Bei 102 Teilnehmern (nur Opti A) gewann der deutsche Vizemeister Roko Mohr aus Mecklenburg-Vorpommern.

Alle Ergebnisse siehe unter: http://www.ycbg.de/uploads/media/15._Opti-Herbstpokal_Opti-A.pdf

So platzierten sich die bayerischen Teilnehmer:

5. Theresa Steinlein (BYC)

8. Felix Neszvecsko (MYC)

9. Max Körner (MYC)

10. Kristian Lenkmann (BYC)

40. Björn Richardsen (YCSS)

57. Jakob Lanzinger (SCBC)

68. Louisa Müller (BYC)

97. Hannah Lanzinger (SCBC)

(AN)

 

 

04.09.2014

Internationale Österreichische Jüngstenmeisterschaft 2014 am Wolfgangsee

Am  25. August wurde die „Austrian  Youth Sailing Week ‘14“,  veranstaltet durch den UYC Wolfgangsee, zünftig eröffnet. Mit Blasmusik zogen die Segler der Klassen Opti, Zoom, Laser, 420 vom Clubgelände in das Ortszentrum Sankt Gilgen ein.

Hervorzuheben ist der Veranstalter. Vom täglichen Segleressen , über Kicker u.ä., Flautenprogramm ..… bis hin zu Live-Bands am Abend war alles bestens organisiert.

Bis auf den Wind war das Wetter sehr herbstlich. 10 Opti Segler/innen aus Bayern stellten sich den Bedingungen des Wolfgangsees. Nach 6 Wettfahrten konnten folgende Ergebnisse ersegelt werden:

Plettner, Lina (BYC): 9.

Reith, Felix (SYC 87): 10.

Lenkmann, Kristian (BYC): 12.

Körner, Max (MYC): 14.

Steiner, Kathrin (YCaT): 15.

Rixner, Elena (BYC): 19.

Krauß, Florian (YCSS): 24.

Fiebig, Moritz (YCSS): 33.

Dockweiler, Rick (SRV): 35.

Dockweiler, Daniele (SRV): 58.

Besonderer Dank gilt den BaWülern  Matthias Steidle und Max Bäurle für das BaWü / BY Training und  die Betreuung auf dem Wasser an den Wettfahrttagen.

Weitere Infos unter: www.oejm2014.at

(CF)

04.09.2014

Pantaenius-Big Kick Umstiegstraining Süd vom 21.08-24.08.2014

Am Donnerstag Morgen trafen nach und nach unsere Trainerin Karo Pepin und die sechs anderen Seglerinnen ein. Da musste ich feststellen, dass ich der einzige Junge war. Nach kurzer Vorstellungsrunde gingen wir gleich aufs Wasser. Wir machten Übungen, um das Revier, den Großen Brombachsee, kennenzulernen.

Das wurde nur vom Mittagessen unterbrochen, dann segelten wir schon wieder los. Abends zogen wir uns um und wir machten noch vor dem Abendessen Sport. Später fielen wir alle müde in unsere Kojen im Vereinsheim des Yachtclub Frankonia.

Am nächsten Morgen um 8 Uhr ging es los mit Frühsport, danach Frühstück und Boot aufbauen. Dabei mussten wir feststellen, dass kein Wind war, und wir machten eine Theorieeinheit. Nach dem Mittagessen gingen wir mit einem Boot auf Wasser und übten Trockenkentern. Wir hatten mittlerweile Routine darin, vor dem Essen noch Sport zu machen. Am Samstag ging es wieder genauso los, aber wir hatten heute schönen Wind, so dass wir Starts und Rollwenden üben konnten. Nach dem Mittagessen segelten wir Vorwindkurse und übten Vorwindhalsen. Abends suchten wir, anstatt Sport zu machen, Holz für den Pizzaofen. Danach gab es super leckere Pizza aus dem Vereinspizzaofen. Den Abend ließen wir mit Stockbrot am Lagerfeuer ausklingen. Der Yachtclub Frankonia überraschte uns mit T-Shirts.

Am Sonntag, dem letzten Morgen, weckten wir Karo mit einen „Happy Birthday“ auf, denn sie hatte Geburtstag. Alex (der Koch) überraschte sie mit einer Geburtstagstorte. Wir bekamen auch etwas ab. Gestärkt machten wir heute noch eine letzte lange Wassereinheit. Anschließend war Siegerehrung und Bootverladen. Ich wurde Dritter und musste deswegen diesen Bericht schreiben.

Nochmals vielen Dank an unsere nette Trainerin Karo Pepin, an unseren Koch Alexander für das super Essen, und an den Yachtclub Frankonia für die Location.

David Holzmann (GER 13208, Segelclub Handwerk Plauen)

 

27.08.2014

Pantaenius Big-Kick Opti-A-Umsteigertraining: Opti-A-Nachwuchs zu Gast beim Yachtclub Frankonia

RAMSBERG – Optimist-Segler aus Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg trafen sich nun beim Yachtclub Frankonia am Großen Brombachsee, um unter Leitung von Karoline Pepin ein mehrtägiges Umsteigertraining zu absolvieren.

Das von der Deutschen Optimist-Dinghy-Vereinigung (DODV) organisierte sogenannte „Pantaenius Big-Kick Opti-A Umsteigertraining“ findet seit mehreren Jahren für die drei Bundesländer im Fränkischen Seenland statt und richtet sich an gute B-Segler, die nach Möglichkeit mit mindestens 25 Wertungspunkten auf ihrem persönlichen Konto zum baldigen Umstieg in die Klasse Opti-A motiviert werden sollen. In dieser Klasse können die Segler dann an Landesmeisterschaften teilnehmen.  Die Veranstaltung wird finanziell wesentlich unterstützt von Pantaenius, DODV sowie den Landesseglerverbänden Baden-Württemberg und Bayern.  Der Yachtclub Frankonia stellte wieder seine bewährte Infrastruktur zur Verfügung und sorgte für das leibliche Wohl der Teilnehmer.

Bei dem Training werden die technischen und taktischen Fähigkeiten geübt, um sich künftig bei Opti-A-Regatten behaupten zu können.

Als Trainerin konnte nach Lutz Kirchner sowie Julian und Philipp Autenrieth in den vergangenen Jahren heuer Karoline Pepin, Mitglied im Chiemsee-Yacht-Club und im Yachtclub Sorpesee, gewonnen werden (ganz links). Lisa Renkes und Lara Hambsch (SC Graben-Neudorf), David Holzmann (SC Handwerk Plauen), Clara Borlinghaus (Münchner Yachtclub), Pia Speckle und Lena Deike (Württembergischer Yachtclub) sowie Hannah Lanzinger (SC Breitbrunn Chiemsee) – von links neben der Trainerin - konnten vom Präsidenten des gastgebenden Yachtclubs Frankonia begrüßt werden (hinten).

Die aus dem Sauerland stammende 24-jährige Karoline Pepin, die derzeit in München lebt und Zahnmedizin studiert, bringt für derartige Trainingsmaßnahmen langjährige seglerische Erfahrung mit. Mit dem 420er belegte sie bei der Weltmeisterschaft 2007 in Neuseeland den 18. Platz und nahm vorher in der Optimistenjolle 2004 und 2005 an den Europameisterschaften in Polen und Schweden teil. Ein großer Erfolg für Karoline Pepin war Platz 9 bei der 470-Junioren-Weltmeisterschaft 2010 in Katar, bevor die Berufsausbildung in den Vordergrund trat. Bereits nach der ersten Sichtung der Kenntnisse der Teilnehmer hatte die Trainerin, die aktuell im Team einer Melges24 zu finden ist, den Plan für die Wasserarbeit festgelegt: „Ganz wichtige Themen für die Gruppe sind das Starttraining, das konzentrierte, schnelle Amwindsegeln, gefolgt von perfekten Manövern an den Wendemarken.“ 

(Text: Manfred Fritsche / mef-presseservice, AN; Bilder: Manfred Fritsche / mef-presseservice )

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25.08.2014

Optimist Swiss Open Championship 2014: Valentin Müller erreicht den 3. Rang!

In Hochform präsentierte sich der Tutzinger Valentin Müller (BYC) in der Schweiz.

Nach sieben Wettfahrten erreichte er vor malerischer Kulisse am Silvaplaneree im Engadin den dritten Platz.  Rang eins belegte Rok Verderber aus Slowenien, Platz zwei ging an den Deutschen Roko Mohr bei Punktgleichstand mit Valentin.  Zweitbester Bayer unter den 199 Startern war Niklas Vieth auf Platz 19.  Wegen des ungewöhnlichen Wetters blieb der eigentlich zuverlässige Malojawind an den letzten beiden der vier Wettfahrttage aus.  So fanden alle 7 ausgetragenen Wettfahrten an den ersten beiden Tagen statt.  Aus Bayern nahmen 22 Segler von 10 Vereinen teil.

Die Ergebnisse sind abrufbar unter:

http://www.optimist.ch/SM2014/Res_files/SM2014Final.pdf

 

So segelten die bayerischen Starter:

Valentin Müller (BYC): 3.

Niklas Vieth (USCM): 19.

Philip Hall (BYC): 25.

Moritz von Weidenbach (HSC): 31.

Sophie Steinlein (BYC): 33.

Daniela Bartelheimer (SCIA): 41.

Theresa Steinlein (BYC): 58.

Sophie Laböck (BYC): 59.

Felix Reith (SYC87): 61.

Vitus Huber (YCAT): 69.

Kathrin Steiner (YCAT): 73.

Max Körner (MYC): 78.

Tim Raible (TTYC): 106.

Leopold Laböck (BYC): 143.

Amelie Pätzold (DTYC): 146.

Lea Voigt (HSC): 157.

Franziska Steinlein (BYC): 158.

Florian Steuerer (ASC): 163.

Louisa Müller (BYC): 169.

Laurens Burth (DTYC): 177.

Helene Hall (BYC): 191. 

Maurits Burth (DTYC): 193.

 

(AN)

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25.08.2014

IDJüM 2014 in Glücksburg - Bayern gut vertreten - Spitzenergebnisse für Valentin Müller und Daniela Bartelheimer!

Die deutsche Jüngstenmeisterschaft im Optimistsegeln wird vielen als die windreichste und sportlichste der letzten Jahre in Erinnerung bleibenDen letzten Tag ausgenommen, gab es kaum Wettfahrten mit Grundwind unter 4 Bft. Von den insgesamt 218 Teilnehmern kamen. 26 aus BayernSie wurden in verschiedenen Gruppen von den Trainern George Blaschkiewitz, Fabian Kaske, Lutz Kirchner, Simon Meister und Jürgen Oster bestens betreut.

Der erste Wettfahrttag begann gleich mal mit Startverschiebung wegen Gewitter- und Sturmwarnung.  Am Nachmittag dann die erste Wettfahrt bei Windstärken von bis zu 36 kn bzw. 8 Bft.  Bei diesen selektiven Bedingungen segelten letztlich nur die Größten sowie einige wenige mit beeindruckend ausgereifter Starkwindtechnik den Kurs kontrolliert ab.  Der Rest sammelte wertvolle Starkwinderfahrungen und kämpfte mit Kenterungen sowie Zeitlimit. Auch wenn das Ergebnis für etliche nach der ersten Wettfahrt nur aus Buchstaben bestand (DNF), so verdiente allein die Tatsache, dass sich fast alle Segler bei diesen Bedingungen durchbissen, höchsten Respekt. Die Wettfahrtleitung beließ es zur Erleichterung vieler bei einer WettfahrtViele der älteren Teilnehmer wären gerne weiter über die von Schaumkronen gesäumten Wellen geglitten.

Wind und Wetter schlugen auch an den Folgetagen Kapriolen: Herbstliches Aprilwetter im Hochsommer Schleswig-Holsteins verlangte den Teilnehmern entweder viel Geduld oder höchsten sportlichen Einsatz ab.  Am zweiten Wettfahrttag warteten Wettfahrtleitung und Kinder einige Stunden auf dem Wasser, ließen mehrere teils heftige Regenschauer über sich ergehen, Gewitter vorbeiziehen und versuchten schließlich mehrere Starts. Es reichte am Ende zu keiner einzigen Wettfahrt.  Für die meisten Segler wie Trainer ein Novum waren die zahlreichen Lautsprecherdurchsagen der Wettfahrtleitung auf dem Wasser.  Die einen empfanden sie als informativ, andere zeigten sich schlicht erheitert.  So wäre ohne die freundliche Durchsage z.B. kaum jemand aufgefallen, dass das Startschiff erst vor kurzem frisch lackiert worden war. Jedenfalls bekamen bei entsprechender Windrichtung sogar Beobachter an Land etwas von der Bahnhofsatmosphäre an der Startlinie mit.   :-)

Nach zwei weiteren wind- und teils schauerreichen Wettfahrttagen hatten fast alle ihre Neopren-Shorties endgültig weggepackt; Wollmützen erfreuten sich großer Beliebtheit.  In so manchem Wohnmobil wurde kurzfristig die Heizung angedreht und auf der Zeltwiese wurden schließlich Holzschwellen ausgelegt, damit die Bewohner die Sanitäranlagen ohne Matschfüße erreichen konntenDer fünfte und letzte Wettfahrttag überraschte mit fast "bayerischen" Bedingungen: Ca. 2 Bft. und ein Sonne/Wolken-Mix erlaubten erstmals den schonenden Umgang mit den Ausreitgurten. Dies wurde vor allem den großen und schwereren Seglern zum Verhängnis.

Bei der Siegerehrung durfte sich mit Alexander Ilsley erstmals ein Monegasse als Internationaler Deutscher Jüngstenmeister im Optimistsegeln feiern lassenAls bester deutsche Teilnehmer folgte auf Rang 2 Roko Mohr (2002).  Mit dem hervorragenden Gesamtrang vier (Rang zwei der U13-Wertung, Jahrgang 2002 und jünger) war der diesjährige WM-Teilnehmer Valentin Müller (BYC, 2002) bester bayerischer Teilnehmer.  Die EM-Teilnehmerin Daniela Bartelheimer (SCIA, 2002) erreichte einen einen tollen 10. Gesamtplatz (Rang drei der U13-Wertung) und war zudem nach Deike Bornemann das zweitbeste Mädchen des Wettbewerbs.

Nach dem Umstieg fast aller älteren bayerischen Opti-Segler im letzten Jahr, zeigte der "Nachwuchs vom Nachwuchs", dass er die vermeintliche Lücke gut füllen kann. Aus bayerischer Sicht bemerkenswert: Insgesamt waren 7 Bayern unter den ersten 20 der U13-Wertung, außerdem 3 Bayern unter den ersten vier Seglern des Jahrgangs 2003.  Leider es keine U12-Länderwertung...  ;-)  Stichwort Länderwertung: Hier werden die Ergebnisse der vier bestplatzierten Segler jedes Bundeslands addiertBayern gab den im Vorjahr in Ribnitz-Damgarten gewonnenen Länderpokal diesmal an Nordrhein-Westfalen weiter - zum Glück war aus Monaco nur ein Segler da...

Ausgelassen feierten die Kinder den letzten Abend nach der Siegerehrung. Wasserschlauch und -bomben erforderten bei den kühlen Temperaturen so manchen kurzfristigen KleidungswechselDer Disco-DJ holte sein Lasso raus und belustigte mit seinem Cowboy-und-Indianer-Lied wenigstens die Kinder des Geschwistertrainings.  Gebannt verfolgte das vierköpfige Sicherheitspersonal dieses Geschehen.  So fanden unbemerkt fast alle Gummibärchen und Luftballons aus dem eigentlich geschlossenen Werbepavillon eines Sponsors neue glückliche Besitzer.  Um 23:00 Uhr wurde schließlich abrupt das Licht ausgeschaltetRichtig so, vor allem die Bayern hatten ja noch eine langeckreise vor sich, manche fast direkt zu den Schweizer Meisterschaften am Silvaplanasee.  Auch wenn die Schweizer bekannt sind für perfekte Organisation und zuverlässigen Maloja-Wind, hatte der Flensburger Segelclub mit dieser IDJüM die Meßlatte doch ziemlich hoch gelegt...

Zu den Ergebnissen geht es hier:

www.manage2sail.de/de-DE/event/102fa136-14f6-40d6-9a93-416902bce916/

Nachfolgend die Ergebnisse der bayerischen Teilnehmer (insgesamt 218 Teilnehmer/ U13: 63 Teilnehmer):

Valentinller (BYC)  4. / U13: 2.

Daniela Bartelheimer (SCIA)  10. / U13: 3.

Moritz von Weidenbach (HSC) – 47.

Lina Plettner (BYC) – 57.

Niklas Vieth (USCM) – 62.

Veit Brunnhuber (CYC) – 64.

Moritz Fiebig (YCSS) – 66. / U13: 12.

Floran Hafner (SGS) – 72.

Sophie Steinlein (BYC) – 75. / U13: 13.

Felix Neszvecsko (MYC) – 80. / U13: 14.

Florian Krauß (YCSS) – 89. / U13: 18.

Kristian Lenkmann (BYC) – 93. / U13: 20.

Theresa Steinlein (BYC) – 113. / U13: 27.

Philip Hall (BYC) – 115.

Sophie Laböck (BYC) – 135.

Felix Reith (SYC87) – 147.

Vitus Huber (YCAT) – 154.

Max Körner (MYC) – 157. / U13: 38.

Jakob Lanzinger (SCBC) – 159. / U13: 40.

Elena Rixner (BYC) – 170.

Nicolas Krauß (YCSS)  182. / U13: 50.

 

Leopold Laböck (BYC) – 191. / U13: 54.

Kathrin Steiner (YCAT) – 197.

Julian Sensch (BYC) 198. / U13: 58.

Tim Raible (TTYC) – 200.

Rick Dockweiler (SRV)  205. / U13: 60.

 

(AN)

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Mit Sambatrommeln wurde die IDJüM auf der Strandpromenade in Glücksburg feierlich eröffnet.  Unsere Kinder waren lautstark dabei und wurden dafür von den anderen Bundesländern mit erfrischenden Wasserbomben empfangen.

Der erste Wettfahrttag am 11.08. begann turbulent: Nach Unwetterwarnungen und Startverschiebung fand am späten Nachmittag eine Wettfahrt statt.  Unsere Trainer maßen dabei Windstärken von bis zu 36kn. Der Grundwind betrug ca. 6 Bft.  Richtig gut schlug sich EM-Teilnehmer Veit Brunnhuber mit einem zweiten Platz.

Für weitere Informationen einfach auf die Überschrift klicken.

(CF/AN)

MUHR AM SEE – Dank gemeinsamer Anstrengungen wurde die dritte Auflage des Opti-Cups des Altmühltal-Segelclubs durchgeführt. Die Plätze auf dem Siegertreppchen gingen an die auswärtigen Teilnehmer.

„Ich habe höchsten Respekt vor unseren Nachwuchsseglern!“ betonte der Vorsitzende des Altmühltal-Segelclubs Erich Michl bei der Siegerehrung des Opti-Cups, den der ATSC heuer das dritte Mal ausrichtete. Nachdem die Veranstaltung im letzten Jahre mangels Teilnehmer ausfiel, setzte das Ausbilderteam um Christoph Mark die Regatta an das Ende einer Ausbildungswoche, bei der auch Segelneulinge das erste Mal mit der Sportart „Segeln“ vertraut gemacht wurden. Ein Teil der Kursteilnehmer folgte nach dieser Segelwoche dem Wettfahrtleiter Mike Noorlander auf den Up-and-Down-Kurs auf dem Altmühlsee zur ersten Regatta.

Der See zeigte sich windmäßig von seiner besten Seite, der Wind wehte in Böen bis Stärke vier und am ersten Wettfahrttag kam auch noch Regen hinzu. Bei diesen klassischen Wassersportbedingungen ließ Noorlander das Feld am ersten Wettfahrttag gleich viermal den Kurs umrunden und fügte am zweiten Tag die fünfte ausgeschriebene Wettfahrt hinzu. So konnte jeder Teilnehmer seine schlechteste Wertung aus der Ergebnisliste streichen.

„Die Pokale haben wir den Gästen mit größerer Segelerfahrung überlassen“, so Erich Michl bei der Siegerehrung, allerdings durfte sich jeder Starter einen schönen Sachpreis vom Ehrungstisch mit nach Hause nehmen. Die Sieger der Veranstaltung waren: 1. Aniko Botschek mit fünf gewonnenen Wertungsläufen und vier Punkten im Gesamtergebnis, 2. Nikola Botschek (8 Punkte, beide Herrschinger Segelclub). Den 3. Rang belegte Jonas Stockburger (Yachtclub Noris Nürnberg, 14 Punkte).

(Text und Bilder: Manfred Fritsche, mef-presseservice)

__________

Nur ein knappes Jahr nach dem Umstieg aus dem Opti haben sich 2 bayerische Teams für die 420er-WM (25.07.-03.08.) qualifiziert!  

Mit den Teams

Theresa Heilingbrunner (YCSS)/ Theresa Löffler (YCAT)  sowie

Finn Kenter (YCSS)/ Nils Sternbeck (YCSS)

werden 2 Boote in Travemünde an den Start gehen, die theoretisch in diesem Jahr noch komplett Opti hätten segeln können.  Außerdem aus Bayern dabei:

Leonie Eichhorst (PYC)/ Tatjana Hoesch (BYC)

Sarah Eisenlohr (MYC)/ Alexandra Beck (DTYC)

Jenna Gall (BYC)/ Antonia Lembcke (BYC)

Madlen Geisler (HSC)/ Max Hibler (BYC),

Anna Halle (PWV)/ Vivienne Voges (BYC),

Christo Hoerr (SCBC)/ Daniel Hamann (SCBC),

Line Klement (DTYC)/ Valerie Knaus (MYC).

Die meisten der oben genannten Segler blicken auf eine erfolgreiche Opti-Zeit zurück...

Wir wünschen allen bayerischen Teilnehmern viel Erfolg und schöne Erlebnisse!

Weiter Informationen unter: 

worlds.420sailing.org/en/default/races/race

(AN)

 

Veit Brunnhuber (CYC) wird 32. von 153 Teilnehmern.

Daniela Bartelheimer (SCIA) wird 4. der Silberflotte und damit Gesamt-55. von 101 Teilnehmerinnen. 

Lennart Kuss aus Warnemünde holte sich in der rein europäischen Wertung die Bronzemedaille (Gesamtplatz 4)!

Auch die weiteren deutschen Teilnehmer können sich durchweg weit vorn  platzieren.

Wir gratulieren Veit und Daniela sowie dem gesamten Team herzlich zu den tollen Platzierungen!

Spätestens in Glücksburg erzählt Ihr uns bitte, wie man Dun Laoghaire auf irisch ausspricht...   ;-)

(AN)

27 aktive bayerische Opti-Segler aus 13 Vereinen haben sich in diesem Jahr für die deutsche Meisterschaft im Opti-Segeln qualifiziert und gemeldet.

Ihnen allen herzlichen Glückwunsch!!!

Die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft ist üblicherweise das erste Ziel fast aller A-Segler.  Während die Qualifikation für einige Erfahrenere nahezu eine Selbstverständlichkeit ist, stellt sie gerade für die Neuen und Jüngeren eine Hürde dar, die zu nehmen eine tolle Leistung ist.  Besonders beeindruckend war in diesem Zusammenhang Jakob Lanzinger (SCBC), der sich seine Teilnahme bei der wirklich allerletzten Regatta vor dem Qualifikationsstichtag sicherte:  Er fackelte nicht lange, sondern gewann kurzerhand die Manfred-Wasmund-Regatta in Lindau!

Bei 190 gemeldeten deutschen Teilnehmern ist unser Bundesland zahlenmäßig wieder gut vertreten.  Insgesamt haben sich 219 Teilnehmer aus 6 Nationen zur Regatta angemeldet, darunter auch ein Segler aus Japan.

Aus Bayern werden teilnehmen:

BYC: Valentin Müller, Sophie Steinlein, Theresa Steinlein, Kristian Lenkmann, Leopold Alexander Laböck, Philip Hall, Lina Plettner, Elena Rixner, Sophie Laböck, Julian Sensch

CYC: Veit Brunnhuber

HSC: Moritz von Weidenbach

MYC: Felix Neszvecsko, Maximilan Körner

SCBC: Jakob Lanzinger

SCIA: Daniela Bartelheimer

SGS: Florian Hafner

SRV: Rick Dockweiler

SYC87: Felix Reith

TTYC: Tim Raible

USCM: Niklas Vieth

YCAT: Vitus Huber, Kathrin Steiner

YCSS: Florian Krauß, Moritz Fiebig, Maximilian Heilingbrunner, Nicolas Krauß

Wie in den Vorjahren bietet der Bayerische Seglerverband (BSV) auch in diesem Jahr wieder für alle interessierten bayerischen Teilnehmer einige wenige Tage vor Regattabeginn ein Vortraining und während des Wettkampfs eine Regattabetreuung an.  Wer an Training und Betreuung teilnehmen möchte, meldet sich bitte möglichst zeitnah an über die Internetseite von Lutz Kirchner, bayerischer Landestrainer Optimist:

http://www.regattatraining-kirchner.de/index.php?option=com_seminar&Itemid=53

Je nach Anzahl der Anmeldungen kann der Verband dann ggf. noch zusätzliche Trainer zur Verfügung stellen.

Auch dieses Jahr wird es wieder ein "Bayerisches Team-Shirt" geben, welches auf der IDJUEM an alle bayerischen Teilnehmer gegen einen Kostenbeitrag ausgegeben wird. Ort und Zeitpunkt der Ausgabe werden noch festgelegt.

Das DODV-Regionalteam Bayern wünscht allen Teilnehmern neben einem erfolgreichen und fairen Wettkampf vor allem tolle Erlebnisse, viele neue Segel-Bekanntschaften und einfach eine gute Zeit in einer wirklich schönen Ecke im hohen Norden!

Es grüßen Euch

Angelika Bartelheimer, Evi Müller, Susanne Mußotter-Löffler und Alex Neszvecsko

DODV-Regionalteam Bayern

P.S.: Gerne veröffentlichen wir an dieser Stelle Eure Berichte und Bilder.  Schickt sie uns einfach zu (info@opti-bayern.de).  Allgemeine Berichte werden wie immer zu finden sein bei www.dodv.org.

20.07.2014

DODV-Mitgliederversammlung am 10.08.2014 in Glücksburg

Die DODV lädt ihre Mitglieder am 10.08.2014 zur nächsten Mitgliederversammlung in Glücksburg ein. (Einladung siehe unter: http://www.dodv.org/uploads/media/MV_EINL2014.pdf )

Satzungsgemäß finden Mitgliederversammlung sowie Vorstandswahlen alle zwei Jahre statt. Außerdem liegt für die kommende Versammlung ein Antrag des Vorstands zur schrittweisen Erhöhung des DODV-Mitgliedsbeitrags vor.
(Antrag siehe unter: http://www.dodv.org/uploads/media/Antrag_zur_DODV_Mitgliederversammlung_2014.pdf).

Damit die Interessen der bayerischen DODV-Mitglieder - also von Euch -
vor Ort bei den Abstimmungen während der Versammlung vertreten sind,
bitte ich Euch, entweder an der Versammlung selbst teilzunehmen oder
Euer Stimmrecht an einen Vertreter zu übertragen, der vor Ort anwesend
ist. Dies dürften mehrheitlich diejenigen bayerischen Opti-A-Segler
bzw. deren Eltern sein, die an der parallel vor Ort stattfindenden
Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft (IDJüM) im Opti-Segeln
teilnehmen. Als DODV-Regionalobmann Bayern werde auch ich vor Ort
sein und Ihr könnt mir gerne Euer Stimmrecht übertragen.

Anbei ein Musterformular für die Stimmrechtsübertragung (DOC und PDF). Bitte füllt dieses aus und sendet es unterschrieben entweder als Scan (bitte pdf-Format) oder ausgedruckt per Post an Euren Vertreter. Ein bloßer, nicht eigenhändig unterschriebener, Emailtext genügt nicht für eine wirksame
Stimmrechtsübertragung. Gerne könnt Ihr mir (oder jedem anderen
Vertreter Eurer Wahl) auch Euren Abstimmungswunsch bzgl. des Antrags
zur Beitragserhöhung mitteilen, den ich dann entsprechend berücksichtigen werde.

Ich nehme gerne jede Stimme mit nach Glücksburg, die mich bis zum
05.08. erreicht. In den letzten Jahren konnten wir mehrfach gemeinsam
mit anderen Bundesländern Vorhaben in letzter Minute verhindern, die
uns in Bayern z.T. nicht unerheblich negativ beeinträchtigt hätten,
z.B. die Reduzierung der Anzahl der jährlichen A-Regatten pro Region
von 10 auf 8 oder die systematische Benachteiligung der
Ranglistenwertung von Auslandsregatten. Eure Stimme zählt also und
Ihr könnt sie zählen lassen.

Gleichzeitig nehme ich als Euer Regionalvertreter diese Nachricht
gerne zum Anlaß, um nach Anregungen oder Kritik zu fragen, die den
DODV-Vorstand und/ oder die Regionalarbeit betreffen. Bitte mailt
einfach zurück.

Danke im voraus für jede Art der Rückmeldung und viele Grüße

Alex Neszvecsko
DODV-Regionalobmann Bayern

info@opti-bayern.de

Daniela Bartelheimer (SCIA) und Veit Brunnhuber (CYC) sowie fünf weitere deutsche Opti-Segler haben sich auf den Weg nach Dublin gemacht. In den kommenden Tagen geht es los mit dem Vortraining. Der Wettkampf in dem Ort mit dem unaussprechlichen Namen "Dun Laoghaire" beginnt am 12.07. und endet am 20.07. Spätestens bis dahin wird das Team den Ort auch richtig aussprechen können. Wir wünschen Dani und Veit sowie dem gesamten Team einen tollen Wettkampf und viele schöne Erlebnisse! Aktuelle Informationen können unter www.dodv.org/sport/meisterschaften_2014/em_2014/berichte/ abgerufen werden.

 

Daumen drücken!!!

28.05.2014

Trainings- und Regattabericht Bruckmandl-Regatta am Guggenberger See 03. und 04.05.2014

Dieses Jahr hatten wir zum ersten Mal eine eintägige Opti-B-Regatta ausge-schrieben und dafür am Samstag ein offenes Vorbereitungstraining für die Regatta angeboten. Sieben Opti-SeglerInnen nahmen die Gelegenheit wahr, am Vorbereitungstraining teilzunehmen. Der Wettergott hatte leider wenig Einsehen mit uns und sandte eisige Temperaturen von rund 7°Celsius und einen strammen Nordost-Wind. Somit beschränkte sich die Wasserarbeit auf zwei kurze Einheiten und dazu an Land viel Theorie-unterricht, aufgelockert mit dem Regelspiel von Uli Finckh. Trotz kalter Finger hat allen Teilnehmerndas Training sehr gut gefallen.

Am Sonntag war der Wettergott wieder gegen uns, da er, entgegen der Vorhersage eines nördlichen Windes mit rund drei Beaufort, uns nur einen launischen Wind mit sehr viel Drehern und allen Windgeschwindigkeiten zwischen 0 und 3 Beaufort gönnte. Wenigstens lagen die Tagestemperaturen mit schönem Sonnenschein bei angenehmen 14° Celsius. Für die Wettfahrtleitung bedeuteten die Windverhältnisse Schwerstarbeit. Trotzdem konnten ab 11:30 Uhr bis rund 16:00 Uhr drei Wettfahrten durchgesegelt werden, obwohl zwei Wettfahrten wegen Winddrehern bis zu 180 ° abgebrochen werden mussten. Gesegelt wurde diesmal ein up & down mit Ablegertonne.

Fast das gesamte Regattafeld auf Vorwindkurs zur Leetonne Gewinner der diesjährigen Bruckmandl-Regatta wurde Luca Königer vom Yachtclub Noris, gefolgt von Julia Frenzel und Janina Brech (beide vom Steinberger Yachtclub), herzlichen Glückwunsch! Vier Teilnehmer vom Vortagstraining belegten die Plätze 2 bis 5! Mit einem gemeinsamen Grillnachmittag und einer gelungenen Siegerehrung beendeten wir den Regattanachmittag.

Wir überlegen uns, ob wir dieses Format mit einem vorgelagerten offenen Training nächstes Jahr wieder anbieten werden. Anscheinend hat unser Konzept vielen Kindern und Opti-Eltern gefallen, da alle Teilnehmer die Wahlmöglichkeit hatten zu einer ein- oder zweitägigen Veranstaltung. Der offensichtliche Nachteil besteht in der Abhängigkeit vom Wind an nur einem Regattatag mit dem Risiko, dass nicht alle ausgeschriebenen Wettfahrten durchgeführt werden können.

Heinz Schwenk

28.05.2014

Jüngstensegelscheinprüfung 2014 im Seebrucker Regatta-Verein

Am Sonntag trafen sich sieben begeisterte junge Optisegler zur Segelscheinprüfung im SRV. Nach intensivem Theorietest zu Bootsführung, Sicherheitsfragen und Vorfahrtregeln (ups, ganz schön schwierig!) wurden die acht wichtigsten Seemannsknoten geprüft (super gekonnt) und dann gings in voller Ausrüstung -natürlich mit Schwimmweste -aufs Wasser.

Die praktische Prüfung mit Wenden, Halsen und am Motorboot Anlegen war ein Klacks für unsere Jüngsten und sie machten ihren Obleuten Monika Hesse und Günther Pecher alle Ehre! Am Ende konnte Klaus Marquardt als Obmann des Prüfungsgremiums allen Teilnehmern mit viel Lob ihren Segelschein aushändigen. Matthias Schaffert als neuer Optibetreuer kann sich auf eine tolle Truppe freuen!

Günther Pecher, SRV

15.05.2014

WM/EM-Ausscheidung in Warnemünde - tolle Erfolge für bayerische Segler

Valentin Müller (BYC) qualifiziert sich für die WM in Argentinien, Daniela Bartelheimer (SCIA) und Veit Brunnhuber (CYC) fahren beide zur EM nach Irland! Theresa Steinlein hat sich für den deutsch-französischen Jugendaustausch qualifiziert.

Dem nasskalten bayerischen Wetter entflohen, fanden die bayerischen Jüngstensegler zum Vortraining am Wochenanfang eine zahme Ostsee, die so spiegelglatt blitzte wie ein bayerischer See.

Pünktlich zum Wettfahrtbeginn gab es dann ab Donnerstag tiefblauen Himmel und frischen Nordostwind. Das wohl jüngste Landesteam ging mit 12 Kindern motiviert und gut gelaunt in die Regatta, in der die ersten 80 Segler der aktuellen Rangliste um 22 Fahrkarten zu internationalen Wettkämpfen segelten. Bei 4 bis 5 Bft. gab es zum Auftakt ideale Segelbedingungen. Da war auch zu verschmerzen, dass das Startschiff und sein Anker nicht ganz so linientreu blieben und so mancher sein BFD erst einmal per Protest in ein RDG umwandeln musste … .

Während vor allem die Warnemünde-Neulinge aus dem bayerischen Team zunächst tapfer ums Durchkommen zwischen Wind und Welle kämpften, viel Erfahrung und manche Buchstaben sammelten, zeichnete sich bereits am ersten Wettfahrtag ab, dass andere Bayern am Ende ganz vorne mitmischen könnten. Schön war auch, dass sich einige Seglerinnen und Segler nach einer Eingewöhnungsphase auf der wilden Ostsee im Verlauf der Regatta weiter nach vorne arbeiten konnten.

Am Freitag war es dann bewölkt und mit Ostwind bis zu 6 Beaufort noch einmal eine ganze Kante rauher und das schnittige aber haltlose Startschiff wurde gegen den legendären Fischkutter getauscht. Auffällig war an diesem Tag, dass selbst die härtesten Neoprenverfechter unauffällig im Trocki über die Slipanlage huschten. Bemerkenswert war am Freitag die Topform von Valentin, der einen Start-Ziel-Sieg landete. Weit vorne auch Veit mit zwei Top 10 Plätzen.

Da hieß es Halbzeit in Warnemünde und ….

...Wetterwechsel. Am Samstag vertrieb man sich daher erst einmal die Zeit mit Fotoshooting, Lachen, Ratschen und anderen mehr oder weniger freiwilligen Landsportaktivitäten ….

Der weitere Wettfahrtsamstag verlief dann aus bayerischer Sicht mit Licht und Schatten. Während Krissi sich mit einem hervorragenden 3. Und 4. Platz auf der Ergebnisliste von weit hinten in die Mitte katapultierte, Dani und Sophie in die TOP 20 segelten, glänzte fast die Hälfte des Teams in der verkürzten 8. Wettfahrt mit einem Kollektiv-BFD. Dadurch machte es Theresa spannend, ob es für den deutsch-französischen Jugendsegleraustausch reichen würde. Valentin zeigte, dass er nicht nur auf Wellen gleiten, sondern auch bei Schwachwind Spitzenplätze fahren kann. Schwierig war dieser Tag aber vor allem für den „Senior“ im Team. Veit, bis dahin auf EM-Kurs ausgerichtet, wäre wohl unter 3 Bft. lieber nicht ausgelaufen … .

Am Sonntag dann ein grandioses und spannendes Finale. Sonne, Wind und Wellenberge aus Nordwest. Ein imponierendes Bild als die Opti-Armada morgens die Warnow hinauf- und um den Leuchtturm herum zur Startlinie kreuzte.

Beeindruckend an diesem Tag Veit, der mit 3 TOP 10 Plätzen zeigte, unter welchen Bedingungen er richtig gut segeln kann und verdient sein EM Ticket löste. Wie jeden Tag kam Dani auch am Sonntag lächelnd vom Wasser. Was sie angeblich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Auch sie fährt nach Irland zur EM! Verdient hat sie sich ihr Ticket durch eine sehr konstante Leistung an allen vier Wettfahrttagen. Offen bleibt, ob sie nächstes Mal genauer rechnen könnte oder uns nur überraschen wollte. Glückwunsch auch an Theresa, die sich knapp aber angesichts der schwierigen Bedingungen für Leichtgewichte sehr verdient ein Teilnahmerecht an dem deutsch-französischen Jugendsegleraustausch ersegelt hat.

Schaumkronen auf den Wellen und eine tolle Abschlussleistung von Valentin mit 6, 7, 4. Er strich einen 16. aus der Wertung. Von den verbleibenden 10 Wettfahrten standen achtmal Top 10 und zwei 14. zu Buche. Damit wurde Valentin Dritter beim Kunststoffcup und löste eines der fünf begehrten WM-Tickets nach Argentinien.

Vor ihm lagen die souveräne Siegerin Deike Bornemann aus Niedersachsen und Daniel Göttlich aus Berlin als Zweiter.

Die Rahmenbedingungen waren perfekt und damit ein herzliches Dankeschön an die veranstaltenden Segelclubs aus Rostock und Warnemünde, Jury, Wettfahrtleitung aus dem Süden!

Die Platzierungen der bayerischen Teilnehmer:

3. / Valentin Müller / BYC

9. / Veit Brunnhuber / CYC

24. / Daniela Bartelheimer / SCIA

42. / Theresa Steinlein / BYC

44. / Niklas Vieth / USCM

49. / Kristian Lenkmann / BYC

58. / Moritz von Weidenbach / HSC

59. / Florian Hafner / SGS

66. / Felix Reith / SYC87

69. / Sophie Steinlein / BYC

71. / Felix Neszvecsko / MYC

76. / Lina Plettner / BYC

 

Text und Bilder: Birgit Kurz

27.04.2014

Riva-Regatta Ostern 2014

Mehr als 800 Opti-Segler aus aller Welt trafen sich auch in diesem Jahr wieder zu Ostern am Gardasee und für den ausrichtenden Fraglia Vela Riva war es schon die 32. Veranstaltung dieser Art.

Nach der Eröffnung und dem obligatorischen Umzug aller Segler und Eltern durch die Altstadt von Riva am Mittwoch begrüßte der Gardasee am Donnerstag alle Teilnehmer mit strahlenden Sonnenschein und idealem Wind. So konnten am Nachmittag in Rekordzeit zwei faire Wettfahrten auf der ufernahen „Cadetti-Bahn“ ausgesegelt werden und schon nach drei Stunden hatten die Eltern ihre jungen Kämpfer wieder.

Für die „Juniores“ war es da schon deutlich weiter bis zu ihrer Opti-Arena ganz im Süden der Bucht von Torbole. Doch auch hier blies eine zuverlässige Ora das in 5 Startgruppen zu je ca. 125 Booten aufgeteilte Feld zweimal vollständig über die Ziellinie. Zum letzten Start der letzten Gruppe frischte der Wind sogar noch einmal etwas auf. Die Bedingungen waren aber für alle Teilnehmer gut zu meistern und so sah man in Hafen auch viele zufriedene Gesichter.

Freitag:

Ganz so sauber ließ es sich am zweiten Tag vom Wind her nicht an. Zum Glück war der erste Start zeitlich so gelegt, dass sogar die letzten Opti-Langschläfer rechtzeitig „in Rufweite“ der Wettfahrtleitung kamen. Wenig Glück hatten die Segler auf der „Cadetti-Bahn“. Nach zahlreichen Startversuchen machte die an diesem Tag sehr instabile Ora leider immer wieder schlapp und schlief nachmittags sogar völlig ein. Ohne greifbares Ergebnis mussten die Boote deswegen schon am frühen Nachmittag wieder zurück in den Hafen geschleppt werden.

Kaum besser ging es den „Juniores“, die gerade einmal eine vollständige Wettfahrt für alle Gruppen und ein noch gerettetes „Dümpelrennen“ für die gelbe Startgruppe hinlegen konnten. Die professionelle Wettfahrtleitung hatte aber auch diese Situation wie immer fest im Griff. Die „abgeschossenen“ Gruppen sollten am nächsten Tag noch einmal antreten. Gegen Abend verdichteten sich dann die Wolken und ließen zeitweise auch schon etwas Wasser raus.

Samstag:

Wegen der mageren Ergebnisse am Vortag mussten die „Cadetti“ schon etwas früher aufstehen. Pünktlich um 9.00 Uhr fanden sich die ausgeschlafenen Jungsegler auf ihrer Bahn ein und aus einem wolkenverhangenen Himmel blies ein leicht überdurchschnittlicher Vento, der im Verlauf dann auch vereinzelte Ausfälle zu verantworten hatte. Nach zwei reibungslosen Runden bei zunehmend griffigen Bedingungen waren die Segler pünktlich zum Mittagessen wieder im Hafen.

Die „Juniores“ hatten sich für den vorletzten Tag da schon deutlich mehr Pensum vorgenommen. Die Startlinie lag kurz vor Malcesine und die übrigen Bahnmarken wurden so entfernt gelegt, so dass man sie auch mit einem starken Fernglas ganz sicher nicht mehr ausmachen konnte. Zur allgemeinen Verwirrung trieben dann auch noch andere Bojen gleicher Farbe auf der Bahn, die aber zu einer Surf-Regatta gehörten. Den ganzen Vormittag über rieselten noch einzelne Optis aus der Bucht vor Riva, konnten es kaum glauben und machten sich dann doch auf den langen Weg zur Bahn. Nach unerklärlichen Gedenkminuten bei der Wettfahrtleitung ging es dann endlich mit den Nachholern vom Vortag weiter. Während einer kurzen Pause auf dem Wasser mussten die Gruppenfarben umgebändselt werden, was trotz Wind und Welle erstaunlich reibungslos klappte. Der leicht regnerische Tag endete mit zwei vollständigen Wettfahrten für alle Startgruppen.

Sonntag:

Der finale Wettfahrttag begrüßte die Segler mit gerade noch brauchbaren Bedingungen. Damit wurden auf der „Cadetti-Bahn“ noch einmal zwei Wettfahrten abgespult, die der Verfasser aber nur von weitem gesehen hat. Schon mittags waren alle Boote wieder im Hafen und die Segler hatten wohl genügend Zeit zum Aufladen.

Auf der „Juniores-Bahn“ ging es an diesem Tag ums Ganze. Nachdem die unendliche lange Bahn endlich ausgelegt war, verbrachte die „Gold-Gruppe“ den Vormittag mit Startübungen und es dauerte eine ganze Weile, bis das Karussell sich endlich zuverlässig drehte. Eine vollständige Runde mit allen Gruppen gab die Ora gerade noch her. Ein zweites Rennen konnte nur noch für die „Gold-„ und „Silber-Gruppe“ ausgesegelt werden, dann reichte leider die Zeit und auch der Wind nicht mehr.

Die Ergebnisse:

Daniela Bartelheimer qualifizierte sich als einzige Teilnehmerin aus Bayern für die „Gold-Gruppe“ bei „Juniores“ und schnitt mit einem sehr guten 101 Platz in der Gesamtwertung ab. Den ersten Platz holte wieder einmal ein Italiener vom Gardasee.

Bei den „Cadetti“ glänzte Felix Neszvecsko auf dem 2. Platz punktgleich mit dem Gewinner Francesco Novellini.

Anmerkung:

Das alles konnte ich wieder einmal vom sicheren Schlauchboot aus beobachten und auch dort war es manchmal etwas ungemütlich. Umso mehr Respekt verdienen die Kinder in den winzigen Optis. Das Boot verlangt dauernde Aufmerksamkeit auch bei Kälte und Nässe. Dem Segler gönnt es kaum eine Sekunde zum Ausruhen, auch nicht bei den Pausen und gerade nicht im Getümmel in der Wartezone. Die Teilnahme an dieser anspruchsvollen Großveranstaltung erfordert besondere Tapferkeit und außergewöhnliches Durchhaltevermögen. Auf die Platzierung allein kommt es deswegen gar nicht so sehr an. Allein schon für den Mut zur Teilnahme an dieser Regatta haben alle Kinder unsere Anerkennung verdient, auch diejenigen, die es vielleicht nicht bis ins Ziel geschafft haben.

Michael Timmermann

Starnberger Regatta-Club

25.03.2014

BAVARIA meets AUSTRIA

Sonnenschein und warme Temperaturen empfingen die bayerischen Kadersegler am vergangenen Wochenende am Attersee, die zusammen mit weiteren talentierten Seglerinnen und Seglern auf Einladung des bayerischen Seglerverbandes ein Saisonauftakttraining mit Lutz Kirchner absolvieren durften.

In Kooperation mit dem Attersail-Team konnten die jungen Bayern sich mit den starken Seglern der oberösterreichischen Optimistenseglerelite messen, und es fanden spannende Wettfahrten statt.

Am Sonntag folgte leider ein Temperatursturz, und die Sportler wurden auf eine eiskalte Probe gestellt. Bei gefühlten Minustemperaturen, Regen und teilweise Schneefall trotzten sie der Kälte und demonstrierten ihren Kampfgeist  auf dem Wasser. Größter Respekt gilt vor allem den jüngeren Seglern, die unter solch harten Bedingungen sich wacker geschlagen haben.

Das Résumé des Wochenendes ist eine rundum glückliche Segeljugend, die die Veranstaltung trotz der harten Wetterbedingungen genossen und vor allem sehr viel gelernt hat. Auch die Erwachsenen kamen auf ihre Kosten und haben den Attersee und das schöne Salzkammergut erkundet sowie einen Beitrag zur Vertiefung der Deutsch-Österreichischen-Segelfreundschaft an Land geleistet.

18.03.2014

Endlich ist der Pokal für die Teamwertung der IDJUEM 2013 in Bayern angekommen!

Über viele Umwege haben wir es doch noch vor der IDJUEM 2014 geschafft, den verdienten Meisterpokal der Länderwertung der IDJUEM 2013 zu erhalten. Wer letztes Jahr die Berichte gelesen hat, weiß, dass Bayern bei der Internationalen Deutschen Jüngstenmeisterschaft 2013 die Teamwertung gewonnen hat.

Hierfür wurden im Länderranking die besten 4 SeglerInnen des jeweiligen Bundeslandes unter den TOP 40 addiert. Bayern erzielte mit Finn Kenter (8. Platz), Theresa Löffler (10. Platz), Niklas Vieth (12. Platz) und Julius Neszvecsko (15. Platz) insgesamt 45 Punkte!

1. Platz und damit bestes Bundesland der IDJüM 2013: Bayern (45 Punkte), 2. Platz: Mecklenburg-Vorpommern (47 Punkte), 3. Platz: Berlin und Hamburg (61 Punkte), 4. Platz Nordrhein-Westfalen (98 Punkte).

Eigentlich hätte den Optisegler der Pokal schon während der Siegerehrung 2013 überreicht werden sollen, aber da die DODV die Ergebnisliste nicht vor der Siegerehrung erhalten hatte, konnte diese auch nicht die Länderwertung errechnen. Die bayerischen Optisegler konnten mit ihren Trainern Lutz, George & Co. den Sieg damals leider nicht vor Ort feiern. Das haben wir erst nach der Siegerehrung erfahren.....

An Ostern 2014 wird der Pokal an den Gardasee mitgenommen, vielleicht findet sich eine Gelegenheit, dass Lutz und George diesen Sieg mit den bayerischen Optisegler feiern. Und vielleicht gelingt es den bayerischen Optimistensegler auch auf der IJUEM 2014 in Glücksburg, den Pokal zu verteidigen, dann dürften wir den Pokal behalten!

15.03.2014

Fasching mal ganz anders: Frühlingsgefühle am Gardasee

Ca. 20 bayerische Opti-Segler erlebten ihren vorgezogenen Saisonbeginn in den Faschingsferien am Gardasee.  Gemeinsam mit unzähligen Hamburger Seglern und einigen Kindern aus NRW, BaWü und Hessen sorgten sie für viel Leben im Circolo Vela Torbole.  Bis auf einige Stunden gleich an den ersten Trainingstagen war ihnen auch der Wettergott wohlgesonnen.  Sonnenschein mit frühlingshaften Temperaturen, schneebedeckte Bergspitzen, und überwiegend gute Segelbedingungen belohnten die "Frühstarter", die in zwei Gruppen bei den Trainern George Blaschkiewitz und Lutz Kirchner trainierten. Die Eltern nutzten die Zeit an Land zum Lesen, Shopping, Skifahren, Jogging und nicht zuletzt zur Perfektionierung ihrer Tischkickerfähigkeiten zu später Stunde...

In Bayern wird die Regattasaison am ersten Aprilwochenende mit dem Silbernen Optisegel des DTYC eröffnet, ganz Eilige können schon ein Wochenende vorher in Lahr starten.

Das Opti-Bayern-Team wünscht allen Opti-Seglern einen guten Start in eine hoffentlich wind- und erfolgreiche Saison 2014!

27.02.2014

DODV-Beiratssitzung am 15./16.03.2014

Zweimal im Jahr treffen sich DODV-Vorstand und Regionalobleute zum Informationsaustausch. Bei diesen Sitzungen werden diverse Themen besprochen wie z.B. die Ranglistenwertung von Auslandsregatten oder die Begrenzung der maximalen Anzahl von A-Regatten pro Region.


Am 15./16.03. findet die nächste Sitzung am Sorpesee statt. Es ist geplant, dass die Region Bayern durch den Regionalobmann (Alex Neszvecsko) oder einen Vertreter teilnehmen wird.

Wer bestimmte Anliegen oder Themen hat, die bei der Sitzung angesprochen werden sollten, kann uns diese gerne per Email senden an "info@opti-bayern.de" oder "alexanderneszvecsko@yahoo.de" - nach Möglichkeit bitte bis zum 12.03.2014.

17.02.2014

Gaaaaanz knapp...

verfehlte Lu Hesse (Seebrucker Regatta-Verein) den Gewinn des Sailing-Team-Germany-Medienpreises dank Eurer Hilfe. Dieser wurde am Freitag, 14.02.2014 beim Sailing-Team-Germany-Award in Hamburg verliehen. Letztlich gewannen nach einer Facebook-Abstimmung das 49er-Team der "Großen" Heil/Plößel. Tolle Geste: Die beiden 49er-Segler schenkten ihren Sachpreis, eine Mobilkamera im Miniformat, einfach Lu.

Außerdem nominiert in der Kategorie Newcomer des Jahres: Nils Sternbeck vom Yacht-Club Seeshaupt. Nils und Lu wurden bei der Opti-WM in 2013 Zweiter und Siebter, außerdem mit dem deutschen Team Zweite der Teamwertung.

Theresa Löffler (Yachtclub am Tegernsee) war für ihren Opti-A-Cup Sieg auch zum STG Award in Hamburg eingeladen. Alle drei Optisegler hatten während ihres Hamburg-Aufenthalts noch die Gelegenheit zu einer Hafenrundfahrt und dem Besuch im Miniaturwunderland. 

Schön, dass die bayerischen Opti-Segler im STG Beachtung finden.  Danke an euch alle und weiterhin viel Erfolg in den neuen Bootsklassen!!!

05.02.2014

Lukas Hesse und Nils Sternbeck nominiert für den Sailing Team Germany Award

Die Nominierten für den “Sailing Team Germany Award” 2014 stehen fest! In fünf Kategorien werden am 14. Februar 2014 in Hamburg die Siegerinnen und Sieger geehrt. Insgesamt sind 15 Seglerinnen und Segler, fünf Trainer sowie fünf Vereine für den „Sailing Team Germany Award“ nominiert. 

Nils Sternbeck vom Seeshaupter Yachtclub (Opti/420er) wird als Newcomer des Jahres vorgeschlagen. Er wurde letztes Jahr Vizeweltmeister im Opti, zwei Monate später, kurz nach seinem Umstieg in die neue Bootsklasse, wurde er -zusammen mit seinem Vorschoter Finn Kenter (YCSS)- Bayerischer Meister im 420er.

Lukas Hesse (Seebrucker Regattaverein) hat einen Kurzfilm für den Sailing Team Germany (STG) Medienpreis erstellt, bei dem er seine Segelleidenschaft im Opti und 29er zeigt. Für seinen Film wird er für den Medienpreis nominiert.

Lukas ist bis Herbst 2013 im Opti gesegelt und hat tolle Platzierungen erzielt, u.a. war er im vergangenen Jahr bei der Weltmeisterschaft am Gardasee dabei und hat sich dort den 7. Platz ersegelt. Inzwischen segelt er, zusammen mit Alexa Grauer, im 29er.

Wer möchte, kann sich die fünf vorgeschlagenen Filme auf Facebook anschauen (Link). Um den Sieger des diesjährigen Medien-Preises zu ermitteln, können wir bis zum 13.02.2014 um 20 Uhr abstimmen. Unter allen Teilnehmern wird ein STG Surprise Bag verlost.

Bitte nominiert Lukas, vielleicht schafft es sein Film, den Medienpreis zu erlangen! Unsere Bootsklasse würde von dieser Aktion profitieren.

Jetzt seid ihr gefordert…. Herzlichen Dank fürs Mitmachen!

05.02.2014

Ehrung der besten deutschen Optimistensegler 2013 auf der Boot

Am Samstag, 18.01.2014, trafen sich die besten deutschen Optisegler von 2013 bei einer Ehrung auf der Boot in Düsseldorf. 23 Optisegler präsentierten sich auf der Bühne des SegelCenters in Halle 17. Sie waren alle erfolgreich bei A- und B-Regatten, auf der Deutschen Jüngsten-Meisterschaft und auf der Welt- und Europameisterschaft. Deshalb erhielten sie auf der Boot Glückwünsche und Preise von der DODV und ihren Förderern, u.a. von Joachim Hellmich/AUDI Sailing Team Germany, Michael Herrmann/plasticseurope, Christoph Stadler/Marinepool, Gerd Eiermann/Bootsservice Eiermann, Christiane Boysen/FAR EAST, Thorsten Sperl/Clown Sails, Timo Hass/ Deutscher Segler-Verband.

Unter ihnen waren auch bayerische Segler. Nils Sternbeck, Lukas Hesse und Theresa Löffler wurden von der DODV zu dieser Ehrung eingeladen. Nils und Lu wurden für ihre hervorragenden Ergebnisse auf der WM geehrt (Vizeweltmeister und 7. Platz). Theresa, Siegerin des Opti-A-Cups und bestes Mädchen der Deutschen Jüngstenmeisterschaft 2013, freute sich über von Audi gesponserte Karten für ein Heimspiel des FC Bayern München in der VIP-Lounge. Alle drei Segler erhielten darüber hinaus noch eine Einladung zum Sailing Team Germany Award am 14.02.2014 in Hamburg.

Neben den 10 Siegern des Opti-A-Cups wurden auch die drei Sieger des Far-East-Cup B geehrt, dieser wird in Zukunft von Gerd Eiermann gesponsert.

Nach der Ehrung fand noch eine kleine Feier am DODV-Boot-Stand mit viel Segelprominenz statt.

Die Ehrung war - trotz der weiten Fahrt - für alle bayerischen Beteiligten ein schöner Abschluss der erfolgreichen Saison 2013. Wir wünschen Euch allen viel Spaß, Freude und Erfolg in Eurer neuen Bootsklasse! 

Text: Susanne Mußotter-Löffler, Bilder: Günther Pecher