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Erfolgreiche Bayern

In der Saison 2009 waren die bayerischen Optisegler wieder sehr erfolgreich:

Bayern war zum zweiten Mal in Folge bester Landesverband bei der IDJüM 2009. Bei der WM in Brasilien waren von 5 Teilnehmern 3 aus Bayern, bei der EM in Slovenien stellte Bayern 4 von 8 SeglerInnen, die 2 EuropameisterInnen kommen aus Bayern, der polnische Vizemeister ist ein Bayer  ...

An dieser Stelle möchte ich aber auch die engagierten Opti B-Segler nicht unerwähnt lassen, die zahlreich an den verschiedensten Regatten teilgenommen haben.

An unseren Seen ist die Saison zu Ende gegangen, doch einige werden die Herbstferien zum Training nutzen. Viel Spaß.

"Silberne Möwe" im Herrschinger Segelclub wieder größte Regatta in Bayern

Dieses Jahr konnten wir bei der "Silberne Möwe" wieder eine Rekordbeteiligung verzeichnen. Jeweils 77 Segler der Gruppe A und der Gruppe B fanden den Weg an den Ammersee. 

Wir (Max und Madlen) stiegen am Anfang der Sommerferien nach der IDJüM in 420er um. Max mit Sebastian Haimerl und Madlen mit Paulina Rothlauf. Da wir bei der Silbernen Möwe nicht mehr Opti segelten, konnten wir bei der mal wieder größten Regatta Bayerns, ausgerichtet von unserem eigenen Club, dem Herrschinger Segelclub, mithelfen. Am Samstagvormittag präsentierte sich der See mit Flaute, gegen Mittag blies Wettfahrtleiter Michael Marcour bei leichtem Wind zum Auslaufen. Leider reichte es aber nicht für einen Startversuch, da der Wind sehr löchrig war, so blieb der erste Tag leider ohne Wettfahrt. 

Am Sonntag hofften wir auf Südwind und setzen die Auslaufbereitschaft für 07:00 Uhr fest. Die Segler wurden im Schlepp durch den Frühnebel auf die Seemitte geschleppt, wo tatsächlich ein konstanter Wind mit ca. 2 Beaufort wehte. Doch leider war durch den starken Nebel  nur eine Sicht von 15 Metern und wir konnten nichteimal die Startlinie auslegen. Der Nebel lichtete sich jedoch bald, aber mit ihm hörte leider auch der Wind wieder auf. Als Ausgleich fürs frühe Aufstehen bekam jeder Segler um 10 Uhr heißen Tee und Croissants. Jedoch wurde die Frühstückspause dann doch auf den Hafen verlegt. 

Um 12:00 Uhr war erneut Auslaufen angesagt, der einsetzende Wind ließ aber wieder nach und so wurde mal wieder gewartet. Schließlich wurde die enorme Geduld aller Beteiligten doch noch belohnt: um 14:00 Uhr konnte die erste Wettfahrt gestartet werden und gleich im Anschluss auch die zweite. Endlich gab es mal ein bisschen was zu tun auf dem Motorboot.

Als nun zwei Wettfahrten geschafft waren stellten wir die wunderschönen Glaspokale für die ersten 30 auf.

Gesamtsieger wurde bei Gruppe A Tom Ammann vom Yachtclub Seeshaupt mit zwei ersten Plätzen vor Valerie Knaus vom Münchner Yachtclub und Verena Knoepfle vom Yachtclub Seeshaupt. 

Bei Gruppe B siegte Michael Lorenz vom Yachtclub Seeshaupt vor Laura Weegen von der Surfgemeinschaft Rottachsee und Lukas von Strachwitz vom Seglerverein Wörthsee.

Gratulation

Das Jahr geht zur Neige und die bayerischen Seglern können auf tolle Erfoge zurückblicken.

Paulina Rothlauf, Luis Tarabochia und Oli Oczycz konnten sich bei der WM in Niteroi mit den besten Optiseglern aus der ganzen Welt messen, Paulina ersegelte sich dort die Bronzemedaille bei den Mädchen. Valerie Knaus, Maximilian Hibler und Jakob Meggendorfer starteten in Piran auf der Euro, ebenso wie Paulina, die als Titelverteidigerin des Vorjahres nochmal bei einer EM an den Start gehen durfte. Maximilian und Paulina haben fantastische Rennen hingelegt und konnten beide einen Titel einfahren. Severin Rothlauf hat sich für die Nordamerikanische Meisterschaft in der Dom.Rep. qualifiziert. Maximilian konnte seinen Titel bei der IDJüM erfolgreich verteidigen und die Bayern haben sich den Pokal für den besten Landesverband wieder geholt.

An dieser Stelle nochmal Gratulation.

 

Junior Sailing Cup im YCBW

Ein rundum begeisterndes Wochenende
Der Junior Sailing Cup des Yacht Club Bad Wiessee, 25. – 27. September 2009
„Eine tolle und spannende Veranstaltung. Vielen Dank, und wir möchten im nächsten Jahr gerne wieder kommen.“
Viele Teilnehmer haben das gesagt, die segelnde Jugend und die Eltern, und sie sahen dabei aus, als würden sie es ernst meinen.
Aber was ist überhaupt ein „Umpired Fleet Race“ ?
Einfach gesagt eine Regatta mit Vorrunde, Zwischenrunde, Halbfinale und Finale. Es segeln vier bis sechs Boote in Gruppen gegeneinander (bei uns sechs Boote in zwei Wettfahrten pro Runde), die ersten kommen weiter in die nächste Runde. Wer nicht weiter gekommen ist, startet in der Hoffnungsrunde, auch da kommen die ersten weiter. So bis zum Finale.
Bei den Wettfahrten sind Schiedsrichter (Umpire) dabei, jeder Protest wird sofort entschieden, nachträgliche Proteste gibt es nicht. Das macht die Sache übersichtlich und schnell.
Die Wettfahrten sind kurz, und man kann von Land sehr gut sehen, was die Boote machen und wer vorn ist.
Sehr spannend!
Am Freitag Nachmittag geht es los, die Teams kommen, um sich anzumelden und wichtiger, um sich einzusegeln, denn viele haben noch keine Erfahrung auf der RS Feva.
Achtzehn Teams sind gemeldet und nach einer Absage steht glücklicherweise Xaver Huber bereit, so dass auch achtzehn Mannschaften starten können.
Timo Haß, unser Chief Umpire und Jugendobmann beim Bayerischen Seglerverband, gibt den Teams eine hochprofessionelle Einweisung (Präsentation am Großbildschirm) in Ablauf und Regeln der Veranstaltung. Später hat er das dann auf vielfachen Wunsch noch oft wiederholt.
Auslaufbereitschaft Samstag Morgen 9.30h. Es ist bedeckt, kühl, ca. 12 Grad und fast sofort steht ein Nord-Ost-Wind Stärke 2-3.
Steuermannsbesprechung, die Boote – jedes mit einer großen Ziffer von eins bis sechs – werden den Teams zugelost, kurze technische Einweisung durch Roland Metzner, unseren Jugend-Trainer/Beachmaster/Technischen Direktor, dann gehen die ersten sechs Teams auf das Wasser.
Zwischen den Wettfahrten werden die Boote gewechselt, und zwar auf einem Floß (geniale Idee) – ein Schlauchboot bringt die Teams von und an Land.
An Land gibt es Obst, Semmeln, Getränke, noch dies und das und:
Die ERGEBNIS-Tafel!
Alle Resultate werden dort sofort eingetragen, und jeder weiß, wie es steht.
Menschentrauben vor der Tafel!
Am späten Nachmittag sind dann zwölf Wettfahrten gefahren und alle Segler freuen sich auf Schnitzel und Kaiserschmarrn und danach Musik, Getränke und Chips im Opti-Haus.
Auslaufbereitschaft Sonntag Morgen 9.30h.
Sonne, es ist warm, spiegelglatter See. Sehr friedlich. Einige murmeln Beschwörungs-Formeln, wahrscheinlich hilft das auch, denn um halb zwölf kommt Wind. Es wird alles etwas enger. Passt der Kurs, wer kommt ins Finale, bei Boot Nummer 3 rutscht das Großsegel runter, wer schafft den Hoffnungs-Lauf, halten alle Tonnen –
Dann steht es fest: Nikolai mit Lina, Julius mit Veit und Caroline mit ihrer Steuerfrau Verena Knoepfle haben es in das Finale geschafft.
Richtig Pech haben Rosalie Engels und Sophia, die im Hoffnungslauf in Führung liegend ihren Gennaker-Baum nicht rechtzeitig ins Schiff bekommen, Trillerpfeife, zwei Kringel, das war’s.
Die Ergebnis-Tafel steht noch im Club.
Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst.
Es gab fröhliche Gesichter, vergnügt fiebernde Eltern, Kaiser-Wetter und Wind, begeisterte Besucher, die am Yacht-Club vorbeispazierten und blieben, und einen beeindruckten Sponsor.
Wir haben Teams gesehen, die sich vorher nicht kannten und jede Menge Spaß hatten – es war eine sehr unterhaltsame Regatta-Truppe.
Und es wurde fair gesegelt! Kaum Proteste, kein Stress.
Die Boote sind auch unversehrt.
Wundervoll.
Wir Eltern möchten uns bedanken:
Bei Peter Kathan und Timo Haß, die die Idee zum JSC hatten und die auch umgesetzt haben!
Bei den Wettfahrleitern Peter Flach und Florian Abele, sowie der Jury, die uns ihr Wochenende geschenkt haben!
Bei Roland, der Boote und Segler betreut hat und sicher stolz auf seine Truppe ist!
Bei Fidi und Felix, die einen Superjob bei der Team-Betreuung gemacht habe!
Bei Max und Flori, die eigentlich am liebsten mitgesegelt wären!
Bei allen YCBW-Mitgliedern, die die Jugendarbeit direkt oder indirekt unterstützen!
Bei unseren Sponsoren: allen voran die Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee (Hauptsponsor), Tegernseer Seglershop, Wiefarn Werbung, Bootswerft Steinlechner, Onsail Hamburg.
Was wir uns wünschen?
Eine Wiederholung 2010.
Nachahmer.
Und mehr Mitglieder, die sich dieses spannende Event nicht entgehen lassen wollen!
Christoph und Corinna Thomas

Bericht Seeshaupter Opti-Preis im Yachtclub Seeshaupt, Starnberger See am 13. und 14. Juni 2009

Insgesamt 109 Starter in den Gruppen Opti A (40 Teilnehmer) und Opti B (69) aus dem süddeutschen Raum, aber auch aus Sachsen, Baden-Württemberg, dem Saarland und sogar aus Wien waren angereist, um sich dem zweiten Lauf um den Far East Opti B Cup,  sowie einer der großen Ranglistenregatten für Opti  A & B in  Bayern  zu stellen.  "Damit hatten wir die höchste Teilnehmer-Zahl bei den bisherigen Opti-Regatten bayernweit", freute sich im Anschluss an die letzte Wettfahrt am Sonntag Susanne Blankenhagen, 2.Vorsitzende des austragenden Yachtclub Seeshaupt (YCSS) e.V.

Bestes Wetter, wie immer in den letzten Jahren am Opti- Regattawochenende in Seeshaupt, und leichte Winde sorgten für gute Laune bei den vielen Gästen des YCSS. Gut versorgt mit Proviant und Getränken starteten alle Segler und Begleiter am späten Vormittag aufs Wasser. Der leichte und etwas böige Wind stellte für das Regatta-Team eine Herausforderung dar. Die erste Wettfahrt war etwas zu lang für den schwachen und drehenden Wind gelegt. Dem trug aber der erfahrene Wettfahrleiter Ernst Wunder Rechnung, indem er  die weiteren Kurse verkürzte.

Auf der Terrasse des YCSS konnten sich die Eltern und Familienangehörigen, wenn sie nicht gerade mit ihren Ferngläsern die Segler beobachteten, mit gutem Essen und Trinken die Zeit vertreiben. Die bewährte Küchenmannschaft zeigte wieder einmal viel Engagement, um alle Wünsche zu erfüllen. Die Eltern der Jugendabteilung des YCSS hatten zudem noch ein außerordentlich vielseitiges Kuchenbuffet gespendet, was am Abend des ersten Tages bereits komplett abgeräumt war.

Während der Wettfahrten wurde das obligatorische Hamburger-Essen fachmännisch von der Küchenmannschaft vorbereitet, so dass sich die Segler kurz nachdem sie die beiden Wettfahrten am Samstagabend beendet hatten, am heißen Grill stärken konnten. Für das leibliche Wohl der Eltern und Familienangehörigen war selbstverständlich dann auch noch gesorgt. 

Der Sonntag begann wie der vorherige Tag: Sonnenschein, eine leichte Brise – einfach traumhaft. Nach einem ausgiebigen Frühstück, das die vielen freiwilligen Helfer aus dem Jugendbereich „gezaubert“ hatten, machten sich die Aktiven wieder auf, um noch zwei weitere Wettfahrten zu absolvieren. Dies ging ziemlich zügig voran, so dass bereits gegen 13:30h der letzte Segler wieder an Land sein konnte.

Bester Teilnehmer aus dem ausrichtenden YCSS wurde bei den Optis der Leistungsgruppe A Tom Ammann mit Platz zwei, Sieger wurde Alexandra Beck vom Segelclub Hersbruck e.V., und den dritten Platz belegte Michael Linder aus dem Seebrucker Regatta Verein e.V.

Bei den Optis der Gruppe B siegte nach den insgesamt vier schwachwindigen und sonnigen Wettfahrten in der Seeshaupter Bucht  Paul Kramer vom Segelverein Oberland Seeshaupt e.V. vor Phoebe Pawlik vom Münchner Yacht-Club auf Platz zwei und Jonathan Siggelkow vom Deutschen Touring Yacht Club auf dem dritten Rang.

Besonders erfreulich war, dass der zusätzlich ausgeschriebene Teampreis in der Opti-Leistungsgruppe A an den austragenden Verein ging; den Teampreis in der Gruppe B ersegelten sich die Segler aus dem Kreis Bitterfeld.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, was die hohe Teilnehmerzahl seit Jahren zeigt. Und viele waren sich einig, dass sie im folgenden Jahr wieder kommen möchten, allein schon wegen der „berühmten Hamburger“.
(Walter von Schorlemer, Jugendleiter YCSS)

Opti-Bayern-Cup im Yacht-Club Bad Wiessee am 16. und 17. Mai 2009

Knapp 100 Kinder und Jugendliche beim Nachwuchs-Wettbewerb des YC Bad Wiessee - Lina Koppany gewinnt Klasse B

VON INGRID VERSEN

Bei traumhaften Witterungsverhältnissen ist am Wochenende der 2. Opti-Bayern-Cup auf dem Tegernsee über die Bühne gegangen. Exakt 94 Opti A- und B-Segler zwischen 8 und 14 Jahren waren aus ganz Bayern nach Bad Wiessee gekommen. „Ich bin sehr froh, dass alle Kinder und Jugendlichen ohne Zwischenfälle wieder heil an Land gekommen sind", resümierte der Vorsitzende des ausrichtenden YC Bad Wiessee, Anton Kathan. Nach zwei Tagen ohne Zwischenfall war er sichtlich erleichtert. Auch Jugendleiter Peter Kathan gab sich zufrieden: „Ich bin zutiefst dankbar für die mustergültige Zusammenarbeit auf dem See, wobei auch die Schifffahrt Tegernsee ein Herz für. Kinder bewies." Eine Top-Organisation bescheinigte dem Veranstalter Wettfahrtleiter Hannes Diefenbach, der für diese Regatta eigens aus Hamburg gereist war. ,,So einen engagierten Segelclub findet man in Deutschland nur selten", sagte Diefenbach. Trotz 70 Metern Wassertiefe habe es bei den häufigen und beschwerlichen Bojenversetzungen kein Murren gegeben. Ein Lob erhielten die Kinder und Jugendlichen auch von Schiedsgerichts- Obmann Timo Hass: ,,Nicht oft sind in der heutigen Zeit so viele faire Opti-Segler zu beobachten, das hat mich hier wirklich beeindruckt". Grund zur Freude hatte der Yacht-Club Bad Wiessee auch beim Betrachten der Ergebnisse. Im Feld der 46 B-Segler stand Lina Koppany mit acht Punkten ganz oben auf dem Siegertreppchen. 2008 war sie noch auf Platz 13 gefahren. Hinter ihr landete Vereinskamerad Julius Thomas. Platz drei errang Christian Wolter vom Segelclub Breitbrunn Chiemsee (SCBC).

Bei den 48 Seglern der Opti-A-Klasse setze sich Tom Ammann vom Yachtclub Seeshaupt mit fünf Punkten an die Spitze, gefolgt von Max Marcour und Madlen Geisler vom Herrschinger Segelclub

 Bei der Siegerehrung bestätigten sowohl Bad Wiessees Bürgermeister Peter Höß als auch Peter-Friedrich Sieben als Vertreter des Hauptsponsors, der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee, dem Yacht-Club eine enorm gute Jugendarbeit. Deshalb, so Sieben, haben wir die Position des Hauptsponsors gerne übernommen, denn im Yacht-Club Bad Wiessee stimmt das Konzept".

Zum Abschluss rief Anton Kathan den jungen Seglern zu: „Ich hoffe, dass Ihr im nächsten Jahr alle wieder mitmacht."